WD-Kundenumfrage: Unternehmen priorisieren bei KI-Infrastrukturen Skalierbarkeit, Kosteneffizienz und Zuverlässigkeit

Die Ergebnisse zeigen: Die befragten Unternehmenskunden legen bei der Planung ihrer KI-Infrastruktur Wert auf bewährte und zuverlässige Speicherlösungen – insbesondere angesichts weltweit stark wachsender Datenmengen und langfristiger Speicheranforderungen.
SAN JOSE, 20. Mai 2026 – Mit zunehmendem Einsatz von KI ist neben Rechenleistung vor allem die effiziente Speicherung und Verwaltung der Daten wichtig. Das zeigt eine neue Umfrage* von WD (Nasdaq: WDC) unter einem repräsentativen Querschnitt der weltweit größten Kunden und Vertriebspartner des Herstellers. Diese bestätigen, dass zuverlässige, wirtschaftliche und langfristig skalierbare Speicherlösungen bei der Planung von KI-Infrastrukturen Priorität haben.
Die Umfrageergebnisse untermauern einen grundlegenden Wandel in genau diesem Bereich: Während Rechenressourcen für Training und Inferenz immer wieder genutzt werden, wachsen die KI-generierten Daten wie Trainings- und Inferenzprotokolle sowie Embeddings kontinuierlich weiter. Mit dem Übergang zum produktiven Einsatz von KI gewinnen deshalb langfristige Datenspeicherung und wirtschaftliche Betriebsmodelle an Bedeutung. Dies führt zu einem steigenden Speicherbedarf, der unabhängig von kurzfristigen Rechenzyklen bestehen bleibt.
Wichtige Erkenntnisse der Umfrage
Bewährte Infrastruktur gewinnt an Bedeutung: 66 % der Befragten geben an, Infrastruktur mit nachweislicher Zuverlässigkeit und planbarer Perfomance bei der Skalierung zu favorisieren, statt auf neue Technologien zu setzen.
Zuverlässigkeit und KI-Workloads sind am wichtigsten: 69 % der Befragten legen den Schwerpunkt bei der Planung ihrer IT-Infrastruktur auf die Unterstützung von KI-Trainings- und Inferenz-Workloads. Ebenfalls 69 % priosieren zudem die Verbesserung von Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit. Die Optimierung von Latenzzeiten spielt mit 7 % eine deutlich geringere Rolle.
Kapazitätsausbau und Kosteneffizienz bestimmen die Planung: Mit wachsenden KI-Datenmengen werden Speicherkapazität und Wirtschaftlichkeit zu zentralen Faktoren bei der langfristigen Planung und dem Betrieb der KI-Infrastruktur. 87 % der Befragten priorisieren den Ausbau von Speicherkapazitäten und die Optimierung der Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, kurz: TCO).
Wirtschaftliche Faktoren bestimmen Entscheidungen: Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit bleiben die wichtigsten Kriterien bei Entscheidungen über groß angelegte Speicherarchitekturen. 74 % der Befragten sehen den größten Vorteil HDD-basierter Infrastrukturen in TCO, Kapazität, und Skalierbarkeit. Dadurch gewinnen auch abgestufte Speicher-Ansätze („Tiered Storage“) an Bedeutung, die Daten anhand ihrer Wichtigkeit, Nutzungshäufigkeit und benötigten Zugriffsgeschwindigkeit auf verschiedene Speichermedien verteilen und so die Leistung und Kosten über den gesamten KI-Datenzyklus ausbalancieren.
HDD-basierte Infrastrukturen bleiben das Fundament für das KI-getriebene Datenwachstum: Festplatten machen in vielen Rechenzentrumsumgebungen nach wie vor den Großteil der Speicherkapazität aus, insbesondere bei Datenumgebungen im Exabyte-Bereich und langfristiger Datenspeicherung. 70 % der Befragten, die Einblick in ihre Speicherkonfiguration haben, geben an, dass ihre Infrastruktur überwiegend aus Festplatten besteht (mehr als 50 % des Gesamtspeichers). Bei 35 % der Umfrageteilnehmenden machen HDDs mehr als 75 % der gesamten Speicherkapazität aus.
Stimmen von Umfrageteilnehmenden
„HDDs sind weiterhin Teil unserer langfristigen Strategie, da sie zuverlässigen, skalierbaren Speicher zu geringeren Kosten bieten und sich optimal für große Datenmengen und die langfristige Speicherung eignen.“ – Abish Mohamed, Amstergi Holdings
„Festplatten sind keine veraltete Technologie, sondern eine strategische, zukunftsfähige Speicherlösung. Sie sind ideal für das wachsende Datenaufkommen und bieten die niedrigsten Kosten pro TB auf dem Markt. Die Zukunft heißt nicht HDD oder SSD, sondern liegt in der Kombination aus beidem.“ – Anonym
„Nach wie vor bilden HDDs einen wichtigen Teil in langfristigen Speicherstrategien, da sie ein Problem lösen, das neuere Technologien in puncto Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit noch nicht übertreffen können. Einfach ausgedrückt: Sie sind die kostengünstigste und zuverlässigste Möglichkeit, riesige Datenmengen über einen langen Zeitraum zu speichern. Auch wenn SSDs bei leistungskritischen Anwendungen dominieren, sind Festplatten für die Massenspeicherung immer noch unübertroffen.“ – Anonym
Die Bedeutung für KI-Infrastrukturen
Die Umfrageergebnisse zeigen, dass viele Unternehmen ihre Infrastruktur auf KI-Datensysteme auslegen, die dauerhaft im Betrieb sind und sich nicht nur auf einzelne Workloads oder kurzfristige Experimente konzentrieren. Der allgemeine Branchentrend wird dadurch untermauert: KI-Infrastrukturen entwickeln sich zunehmend zu langfristig angelegten Datensystemen.
„KI ist nicht nur eine Herausforderung für die Rechenleistung, sondern auch für den Datenspeicher. Unsere Kunden stehen an vorderster Front. Ihre Anforderungen prägen unmittelbar unsere Innovationen, die wir für das KI-Zeitalter und darüber hinaus entwickeln“, so Ahmed Shihab, Chief Product Officer bei WD. „Während Rechenleistung wiederverwendet werden kann, wachsen Daten kontinuierlich weiter. Erfolgreich werden künftig die Unternehmen sein, die ihre Infrastruktur auf zunehmend große Datensysteme auslegen und nicht nur auf maximale Rechenleistung setzen.“
*Umfragemethodik
Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage von WD, die im Jahr 2026 unter 200 ausgewählten globalen Top-Kunden aus den Bereichen Hyperscale-Cloud, CSP und Unternehmen durchgeführt wurde. 80 der Befragten vertraten Unternehmen, die für Infrastrukturstrategie, Rechenzentrumsbetrieb und Speicherarchitektur verantwortlich sind. Die Anzahl der Antworten variierte je nach Frage.
