Desktop-Replacement im Detail: Unboxing des MSI Titan 18 HX
Ausgangslage und Einordnung der Verpackung
Wer bei einem Titan-Notebook von MSI bestellt, bekommt keinen Schuhkarton mit etwas Pappe und Hoffnung drin, sondern eine Transportlösung, die klar sagt, worum es geht: Desktop-Ersatz, hoher Materialeinsatz, viel Zubehör und entsprechend viel Volumen. Schon der äußere Kartonaufbau zielt auf Stabilität. Die Titan-Serie trägt nicht umsonst seit Jahren den Slogan „Total Dominance“ – und der taucht nicht nur in Marketingtexten auf, sondern direkt im Unboxing-Moment auf der Innenseite und am Innenrahmen der Box.
Die gezeigte Umverpackung ist dabei kein zufälliges Standardlayout, sondern ein typisches MSI-Titan-Branding: dunkle, matte Flächen, Ton-in-Ton-Grafiken, das Drachenwappen, dazu reduzierte Typografie. Der Aufdruck „TITAN SERIES“ sitzt dezent, aber sichtbar. Das wirkt nicht verspielt, sondern funktional, fast wie ein Gerätecase. Genau diese Richtung ist bei der Titan-Linie konsequent: große Geräteklasse, hoher Leistungsrahmen und damit ein Anspruch, der bereits beim Auspacken beginnt.
Kofferprinzip statt Karton: Konstruktion der Hauptbox
Das zentrale Element ist eine kofferartige Box mit Tragegriff. Diese Bauform ist praktisch, weil das Gewicht in der Handhabung eine Rolle spielt. Rechnet man Gerät, Netzteil, Kabel und Beigaben zusammen, ist der Griff keine Design-Spielerei, sondern funktionale Notwendigkeit.
Technisch interessant ist hier weniger die Optik als die Logik dahinter: Eine kofferartige Box reduziert punktuelle Belastungen beim Tragen, weil sie steifer ist als ein reiner Faltkarton. Die Kanten sind breiter ausgeführt, die Seitenwände wirken stabiler und der Deckel sitzt plan auf. Das minimiert Verwindungen, die sonst bei langen Transportwegen zu Druckstellen am Displaydeckel führen können.
Innen setzt MSI auf eine zweite Ebene, also eine Art Rahmen, der das Notebook fixiert. Dadurch bleibt das Gerät in der Mitte „schwimmend“, statt mit einer Seite direkt an Außenwänden zu liegen. Gerade bei großen 18-Zoll-Chassis ist das relevant, weil die Hebelkräfte bei Stößen deutlich größer sind als bei kleineren Notebook-Formaten.

Öffnen ohne Überraschungen: Erstzugriff und Schutzlagen
Beim ersten Öffnen fällt auf, dass MSI nicht mit Folien und unnötigen Zierlagen arbeitet, sondern mit klaren Schutzmaterialien. Das Notebook liegt im oberen Bereich, bedeckt durch eine Stofftasche beziehungsweise eine textile Schutzlage mit MSI-Branding. Solche Hüllen sind nicht nur gegen Kratzer gedacht, sondern auch gegen Abrieb durch Transportvibrationen. Gerade matte Oberflächen nehmen Mikrospuren schnell an, wenn harte Kartonfasern über Stunden arbeiten.
Unterhalb beziehungsweise in separaten Kammern sitzt der Zubehörblock. Bei Titan-Geräten ist das besonders wichtig, weil das Netzteil groß und schwer ist und im falschen Winkel Schaden anrichten könnte. Deshalb ist die Trennung in Bereiche nicht kosmetisch, sondern mechanische Sicherheit.
An diesem Punkt zeigt sich ein grundlegender Gedanke: Bei High-End-Notebooks ist das Unboxing oft die erste Qualitätsprobe. Nicht, weil Verpackung Leistung bringt, sondern weil sie die Wahrscheinlichkeit reduziert, dass überhaupt mit einem Problem gestartet wird. Marketingfloskeln hin oder her – Schutz, Ordnung und klare Trennung schwerer Komponenten sind hier sichtbar umgesetzt.

Lieferumfang als System: Was tatsächlich beiliegt
Das Zubehör ist bei MSI in dieser Klasse nicht nur „Kabel und Papier“. Auf dem Tisch liegt ein klar strukturiertes Paket:
- Netzteil im Großformat inklusive separatem Kaltgeräte-Kabel
- MSI TITAN HX 18 Wireless RGB Mouse, kabellos nutzbar, mit RGB-Beleuchtung und Ladeoption
- USB-Stick als Dual Drive (USB-A plus USB-C, USB 3.2 Type-C OTG, 256 GB)
- MSI „Lucky“ Keychain als Markenbeigabe
- Dokumente wie Schnellstart-Informationen, Hinweise und Garantiekarten
- Zusätzliches USB-C-Kabel, separat beigelegt
Wichtig ist dabei nicht die schiere Menge, sondern die Systematik. Es handelt sich nicht um beiläufige Werbegeschenke, sondern um Zubehör, das den sofortigen Betrieb sicherstellt. Gerade bei einem Desktop-Replacement ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Gerät zunächst stationär genutzt wird, aber dennoch flexibel bleiben soll. Ein Dual-Interface-Stick passt genau in dieses Nutzungsszenario.

Das Netzteil: 400 Watt als Statement
Der auffälligste Einzelposten ist ohne Frage das Netzteil. In dieser Leistungsklasse ist MSI bei einem 400-Watt-Adapter angekommen. Das ist kein Marketing-Gag, sondern die logische Konsequenz aus den Leistungsbudgets moderner High-End-Notebook-Komponenten.
CPU und GPU bewegen sich in Bereichen, die deutlich näher an Desktop-Hardware als an klassischen Mobilchips liegen. Dazu kommen Display, Speicher, Massenspeicher, Peripherie und die Ladeleistung für den Akku. Ein Netzteil dieser Klasse ist daher keine Übertreibung, sondern Voraussetzung, um Lastspitzen sauber abzufangen, ohne dass der Akku permanent als Puffer missbraucht wird.
Auch mechanisch ist das Netzteil ein eigenes Kapitel: großflächiger Kunststoff, breite Kabelabgänge, dicke Leitungen. Der Zugentlastungsbereich ist sauber ausgeführt, was bei schweren Adaptern entscheidend ist, um Kabelbrüche im Alltag zu vermeiden.

Maus: MSI TITAN HX 18 Wireless RGB Mouse als passende Beigabe
Die beigelegte Maus ist bei den aktuellen Bundles keine einfache Kabelmaus mehr, sondern die MSI TITAN HX 18 Wireless RGB Mouse. Der Zusatz „Wireless RGB“ beschreibt ihre Rolle im Unboxing ziemlich treffend: sofort einsatzbereit ohne Kabelzwang, gleichzeitig mit der Möglichkeit, sie bei Bedarf per Kabel zu laden oder im kabelgebundenen Betrieb zu nutzen.
Gerade im Kontext eines Titan-Notebooks ergibt das Sinn. Das Gerät wird häufig stationär eingesetzt, wechselt aber dennoch zwischen verschiedenen Arbeitsumgebungen. Eine kabellose Maus reduziert Kabelsalat, erleichtert den ersten Start und passt besser zur Geräteklasse als eine einfache Beigabe ohne Anspruch.
Wichtig bleibt: Die Maus ist Ergänzung, nicht Hauptdarsteller. Sie soll sicherstellen, dass das System ohne zusätzliche Einkäufe direkt bedienbar ist – und genau das erfüllt sie.

Dual Drive: USB-A trifft USB-C, 256 GB im Pocket-Format
Der zweite Blickfänger im Zubehör ist der Dual Drive mit 256 GB. Das Konzept ist simpel und effektiv: ein Stick, zwei Stecker, geschützt durch ein dreh- oder klappbares Gehäuse.
Für den Alltag bedeutet das maximale Flexibilität. USB-A deckt ältere Systeme und klassische Peripherie ab, USB-C moderne Notebooks, Tablets oder Smartphones. Als Bundle-Bestandteil ist der Stick kein Ersatz für eine externe SSD, sondern ein sofort verfügbares Transfermedium.
Gerade in Kombination mit einem leistungsstarken Notebook, das häufig große Datenmengen bewegt, ist das eine pragmatische Beigabe ohne Schnickschnack.

Lucky Keychain: Branding, aber mit Serienlogik
Der „MSI Lucky“-Anhänger ist das emotionale Element im Paket. Technisch hat er keine Funktion, erfüllt aber eine klare Rolle im Markenauftritt. MSI nutzt solche Beigaben, um High-End-Produkte nicht nur als Hardware, sondern als Teil einer Produktwelt zu inszenieren.
Das ist keine Spielerei, sondern bewusstes Branding: Flagship-Produkte sollen sich auch beim Auspacken als solche anfühlen.

Dokumente und Beileger: Pflicht, Hinweise, QR-Codes
Zum Unboxing gehören auch die klassischen Papierbeilagen. Neben Schnellstart-Hinweisen finden sich Karten mit QR-Codes, die auf weiterführende Informationen verweisen. Gedruckte Handbücher spielen hier keine große Rolle mehr – stattdessen geht es um kurze Hinweise und den Verweis auf digitale Inhalte.
Das Notebook selbst: erste physische Eindrücke
Beim Herausheben fällt zunächst die schiere Grundfläche des Geräts ins Auge. Ein 18-Zoll-Notebook definiert sich nicht über Mobilität im klassischen Sinn, sondern über Präsenz. Die Abmessungen machen unmissverständlich klar, dass hier kein Kompromissgerät vorliegt, sondern ein tragbarer Rechner mit klarer funktionaler Zielrichtung. Schon im ausgeschalteten Zustand wirkt das Gerät eher wie ein kompaktes Desktop-System mit integriertem Display als wie ein Notebook im herkömmlichen Verständnis. Gewicht und Volumen ordnen es eindeutig der Kategorie Desktop-Replacement zu.

Der erste Kontakt vermittelt dabei kein überraschendes Leichtgewicht, sondern bewusst Substanz. Genau das entspricht der Erwartungshaltung an diese Geräteklasse: Stabilität vor Portabilität, Kühlraum vor Minimalismus. Das Chassis wirkt nicht darauf ausgelegt, ständig transportiert zu werden, sondern darauf, einen festen Platz einzunehmen und dort dauerhaft Leistung bereitzustellen. Die Größe ist kein Nebeneffekt, sondern Ergebnis einer konstruktiven Entscheidung.
Der Deckel trägt mittig das MSI-Emblem und verzichtet auf zusätzliche Akzente oder auffällige Designelemente. Die Oberfläche präsentiert sich matt und funktional, ohne Hochglanz oder aggressive Strukturen. Diese Zurückhaltung wirkt bewusst gewählt und unterstreicht den technischen Charakter des Geräts. Fingerabdrücke und Lichtreflexionen treten in den Hintergrund, stattdessen dominiert eine sachliche, fast industrielle Anmutung.
An den Kanten zeigt sich, dass das Gehäuse nicht auf optische Feinheit, sondern auf strukturelle Belastbarkeit ausgelegt ist. Die Übergänge sind klar definiert, die Linienführung wirkt stabil und spannungsfrei. Besonders die Scharnierkonstruktion vermittelt den Eindruck, auf Dauerbelastung ausgelegt zu sein. Sie ist sichtbar massiv ausgeführt und verzichtet auf filigrane Elemente, die bei dieser Displaygröße schnell an ihre Grenzen stoßen würden. Das Öffnen und Schließen wirkt kontrolliert und gleichmäßig, ohne Spiel oder Instabilität.
In dieser Geräteklasse steht nicht die Bauhöhe im Vordergrund, sondern die innere Architektur. Kühlraum, Luftführung und Platz für leistungsstarke Komponenten haben klar Vorrang vor extremer Schlankheit. Das spiegelt sich auch im Gesamteindruck wider: Das Notebook wirkt bewusst „gebaut“, nicht optimiert auf minimale Maße, sondern auf thermische und mechanische Reserven. Diese Priorisierung ist sichtbar und spürbar.
Das Gehäuse als Ganzes vermittelt einen robusten, nahezu werkzeughaften Eindruck. Es wirkt nicht empfindlich, sondern belastbar, nicht modisch, sondern funktional. Diese Anmutung passt zur Positionierung als Desktop-Replacement, das im Alltag eher wie eine feste Arbeitsstation behandelt wird als wie ein mobiles Lifestyle-Gerät. Alles an diesem ersten physischen Eindruck deutet darauf hin, dass Langlebigkeit, Stabilität und Leistungsfähigkeit die leitenden Designprinzipien waren.
Scharnierzone und Rückseite: Kühlung als Designvorgabe
Die Rückseite ist bei Titan-Geräten kein gestalterischer Übergang, sondern ein klar definierter Funktionsbereich. Großflächige Luftauslässe prägen das Erscheinungsbild und lassen keinen Zweifel daran, wo die konstruktiven Prioritäten liegen. Kühlung ist hier kein unsichtbarer Hintergrundprozess, sondern bewusst nach außen verlagert und als zentrales Element der Gehäusearchitektur erkennbar. Optische Zurückhaltung tritt deutlich hinter funktionale Anforderungen zurück.
Die Anordnung der Öffnungen folgt einer klaren technischen Logik. Leistungsstarke Komponenten erzeugen kontinuierlich hohe Abwärme, die nicht punktuell, sondern möglichst gleichmäßig abgeführt werden muss. Entsprechend ist die Rückseite als primärer Abluftbereich ausgelegt. Breite Gitterstrukturen und klar definierte Austrittszonen sorgen dafür, dass warme Luft gezielt nach hinten abgeführt wird, fernab von Nutzerkontaktflächen und seitlichen Anschlussbereichen.
Das Design orientiert sich dabei konsequent an den physikalischen Rahmenbedingungen leistungsstarker Hardware. Hohe Leistungsaufnahme erfordert nicht nur leistungsfähige Kühleinheiten, sondern auch ausreichend Raum für Luftführung und Druckausgleich. Enge, versteckte Öffnungen würden hier schnell zum limitierenden Faktor werden. Stattdessen setzt das Gehäuse auf sichtbare, offen gestaltete Auslässe, die auf maximalen Durchsatz ausgelegt sind.
Die Scharnierzone ist funktional in dieses Konzept eingebunden. Sie bildet keinen reinen Gelenkpunkt, sondern einen Übergangsbereich zwischen Displayeinheit und Kühlstruktur. Die massive Ausführung der Scharniere ergänzt die rückseitige Konstruktion sinnvoll, da sie sowohl mechanische Stabilität für das große Display als auch ausreichend Platz für interne Kühlkanäle bietet. Bewegliche Teile und thermische Anforderungen werden hier nicht getrennt betrachtet, sondern konstruktiv miteinander verbunden.
In der Gesamtwirkung erinnert die Rückseite weniger an ein klassisches Notebook-Design als an ein Technikpanel. Sie wirkt zweckorientiert, fast modular, und verzichtet bewusst auf dekorative Elemente. Diese Offenheit ist kein Stilbruch, sondern Ausdruck der Zielsetzung: maximale Leistungsfähigkeit unter Dauerlast. Die Rückseite kommuniziert diese Ausrichtung klar und ohne Umwege – nicht subtil, sondern funktional nachvollziehbar.

Seitenteile und Port-Philosophie: maximale Anschlussdichte statt Minimalismus
Auch an den Seiten verfolgt MSI einen konsequent funktionalen Ansatz und setzt bewusst auf Anschlussvielfalt statt auf reduzierte Minimalistik. Mehrere USB-Ports, ein klassischer Audioanschluss sowie weitere Schnittstellen verteilen sich über beide Seiten des Gehäuses und machen deutlich, dass das Gerät nicht primär für den Einsatz an einem einzigen Kabel oder einer Docking-Station konzipiert wurde. Stattdessen steht direkte, jederzeit verfügbare Konnektivität im Vordergrund.
Die Platzierung der Anschlüsse wirkt dabei nicht zufällig, sondern durchdacht. Häufig genutzte Ports sind gut erreichbar angeordnet, während weniger oft verwendete Schnittstellen so positioniert sind, dass sie angeschlossene Kabel nicht im Arbeitsbereich stören. Gerade bei einem großformatigen Notebook spielt die räumliche Trennung eine wichtige Rolle, um Kabelbündel zu vermeiden und ein aufgeräumtes Setup zu ermöglichen.

Die Entscheidung gegen einen rein USB-C-zentrierten Ansatz ist dabei bewusst getroffen. Zwar unterstützen moderne Schnittstellen hohe Bandbreiten und flexible Nutzungsszenarien, im Alltag leistungsstarker Arbeitsplätze bleibt jedoch klassische Peripherie ein zentraler Faktor. Externe Tastaturen, Mäuse, Audio-Interfaces, Capture-Geräte, Dongles oder Speichermedien benötigen oft dedizierte Anschlüsse ohne Adapterlösungen. Genau hier setzt das Portkonzept des Titan an.
Gerade in stationären Setups zeigt sich der praktische Nutzen dieser Philosophie. Wer mit mehreren externen Laufwerken, professioneller Audiotechnik oder zusätzlicher Steuerhardware arbeitet, profitiert von der Möglichkeit, Geräte direkt und dauerhaft anzuschließen. Das reduziert Fehlerquellen, spart Adapter und sorgt für eine stabile Verbindung ohne zusätzliche Schnittstellenebenen.
Insgesamt unterstreichen die Seitenteile den Charakter des Geräts als vollwertige Arbeitsplattform. Anschlussdichte wird hier nicht als Relikt vergangener Notebook-Generationen verstanden, sondern als aktiver Bestandteil der Alltagstauglichkeit. Statt optischer Reduktion steht funktionale Verlässlichkeit im Fokus – ein Ansatz, der zur Ausrichtung des Titan als Desktop-Replacement konsequent passt.

Display, Rahmen, Kameraeinheit: Funktionalität vor Show
Im aufgeklappten Zustand dominiert das großflächige Display den Gesamteindruck des Geräts. Die Dimensionen machen sofort deutlich, dass es sich nicht um ein klassisches Notebook-Panel handelt, sondern um eine Arbeits- und Spielfläche, die bewusst Raum einnimmt. Der umlaufende Rahmen ist klar strukturiert und verzichtet auf extrem schmale Kanten, die bei dieser Displaygröße schnell an Stabilitätsgrenzen stoßen würden. Stattdessen wirkt die Einfassung funktional und belastbar.
Die Kameraeinheit sitzt sichtbar im oberen Bereich des Rahmens und ist klar als eigenständiges Bauteil erkennbar. Sie wird weder versteckt noch künstlich kaschiert, sondern offen integriert. Diese Platzierung folgt weniger ästhetischen Trends als praktischen Erwägungen: ausreichender Raum für Sensorik, stabile Befestigung und ein definierter Öffnungswinkel ohne zusätzliche Aussparungen oder bewegliche Elemente. Gerade bei einem großen Display trägt diese Bauweise zur strukturellen Integrität des gesamten Deckels bei.
Für ein reines Unboxing steht nicht die Bildqualität im Vordergrund, sondern die physische Umsetzung der Displayeinheit. Der Rahmen wirkt gleichmäßig, spannungsfrei und sauber verarbeitet. Übergänge zwischen Displayglas, Rahmen und Gehäuse sind klar definiert, ohne filigrane Kanten oder empfindliche Verjüngungen. Das reduziert nicht nur das Risiko von Beschädigungen beim Transport, sondern erhöht auch die Verwindungssteifigkeit beim Öffnen und Schließen.
Bei einer Diagonale von 18 Zoll sind diese konstruktiven Eigenschaften entscheidend für die Alltagstauglichkeit. Große Displayflächen erzeugen höhere Hebelkräfte auf Scharniere und Rahmen, insbesondere bei häufigem Verstellen des Öffnungswinkels. Ein stabil ausgeführter Rahmen sorgt hier für gleichmäßige Lastverteilung und verhindert punktuelle Belastungen, die langfristig zu Materialermüdung führen könnten.
In der Gesamtwirkung vermittelt die Displayeinheit den Eindruck, konsequent auf Dauerbetrieb ausgelegt zu sein. Sie folgt nicht dem Ziel maximaler optischer Reduktion, sondern setzt auf eine Bauform, die Stabilität, Funktionalität und Langlebigkeit priorisiert. Genau diese Ausrichtung fügt sich schlüssig in das Gesamtkonzept des Geräts ein und unterstreicht seinen Anspruch als leistungsorientierte Arbeitsplattform.

Tastaturzone und Handballenauflage: Arbeitsfläche mit klarer Zielgruppe
Im Innenraum dominiert klar die Tastaturzone, die einen Großteil der verfügbaren Fläche einnimmt und den Charakter des Geräts maßgeblich prägt. Die Tasten sind großzügig dimensioniert und gleichmäßig angeordnet, wodurch sofort der Eindruck entsteht, dass hier nicht auf kompakte Platzersparnis, sondern auf präzise und komfortable Eingabe ausgelegt wurde. Ergänzt wird die Tastatur durch eine weitläufige Handballenauflage, die den gesamten unteren Bereich des Chassis strukturiert und dem Gerät eine ruhige, aufgeräumte Arbeitsfläche verleiht.
Hinweise auf hochwertige Eingabekomponenten sind sichtbar und bewusst platziert. Diese Markierungen dienen weniger dekorativen Zwecken, sondern fungieren als klare Einordnung der verbauten Technik. Sie signalisieren, dass Tastatur und Eingabegeräte als zentrale Schnittstelle zwischen Nutzer und System verstanden werden. Gerade bei einem leistungsorientierten Desktop-Replacement ist das konsequent, da Eingaben häufig über lange Zeiträume erfolgen und Präzision sowie Stabilität dabei eine größere Rolle spielen als maximale Kompaktheit.
Die Handballenauflage selbst wirkt strukturell stabil und ausreichend dimensioniert, um auch bei längeren Nutzungsszenarien als feste Auflagefläche zu dienen. Ihre Ausführung unterstützt den Eindruck, dass das Gerät primär für stationäre Arbeits- und Spielumgebungen konzipiert ist, in denen eine ergonomische Grundhaltung wichtiger ist als ein möglichst geringes Gewicht oder eine reduzierte Bauhöhe. Übergänge zwischen Tastaturrahmen und Auflagefläche sind klar definiert und wirken spannungsfrei.
Das Touchpad ist großflächig integriert und fügt sich nahtlos in die umliegende Fläche ein. Es verzichtet auf eine stark abgegrenzte Optik und folgt damit dem aktuellen Trend zu flächigen, zurückhaltenden Eingabeelementen. Die Integration wirkt bewusst unauffällig, ohne den Anspruch zu erheben, die Tastatur als primäres Eingabemedium zu ersetzen. Vielmehr ergänzt es die Gesamtfläche funktional und fügt sich in das klare, sachliche Layout ein.
Ob ein solches Touchpad-Konzept im Alltag die bevorzugte Eingabemethode darstellt, hängt stark vom individuellen Nutzungsszenario ab. Für das Unboxing bleibt jedoch entscheidend, dass Größe, Positionierung und Verarbeitung zur Geräteklasse passen. Fläche, Stabilität und saubere Integration unterstreichen den Anspruch, hier eine vollwertige Arbeitsplattform bereitzustellen, bei der die Eingabezone nicht als Nebenprodukt, sondern als integraler Bestandteil des Gesamtsystems betrachtet wird.

Kabelmanagement im Karton: warum die Reihenfolge relevant ist
Die klare Trennung von Gerät und Zubehör zeigt ihren Wert beim Auspacken. Schwere Komponenten wie das Netzteil liegen separat, Kabel sind sauber geführt. Das reduziert das Risiko von Transportschäden und sorgt für einen kontrollierten ersten Kontakt mit dem Gerät.
Materialanmutung und Produktionslogik: warum Titan-Verpackungen so sind
Ein Titan ist eine große Baugruppe mit vielen Komponenten. Mehr Kühlung, mehr Anschlüsse, mehr Leistung bedeuten automatisch höhere Anforderungen an Verpackung und Polsterung. Die wuchtige Box ist daher kein Selbstzweck, sondern logische Konsequenz.
Die Verpackung ist keine Bühne für Emotionen, sondern ein Mittel zur Risikominimierung – und genau das erfüllt sie.
Technische Details
| Titan 18 HX AI A2XWIG | |
| CPU | Up to Intel® Core™ Ultra 9 200HX series processor |
| OS | Windows 11 Home (MSI recommends Windows 11 Pro for business.) Windows 11 Pro |
| Display | 18” QHD+ (2560×1600), 240Hz, IPS-Level 18” UHD+ (3840×2400), 220Hz , IPS-Level 18” UHD+ (3840×2400), MiniLED, 120Hz |
| Chipset | Intel® HM870 |
| Graphics | NVIDIA® GeForce RTX™ 5090 Laptop GPU 24GB GDDR7 powers advanced AI with 1824 AI TOPS 2160MHzx Up to Boost Clock 175W Maximum Graphics Power with Dynamic Boost. Max. 270W CPU-GPU Power with MSI OverBoost Technology. *May vary by scenario |
| CPU and GPU Combined Power | Max. 270W CPU-GPU Power with MSI OverBoost Ultra Technology. *Full Power CPU & GPU |
| Memory | Up to DDR5-6400 Max 96GB 2 Slots *The actual frequency will vary by memory combination and CPU capability. |
| Storage Capability | 3x M.2 SSD slot (NVMe PCIe Gen4), 1x M.2 SSD slot (NVMe PCIe Gen5) Compatible |
| Security | Firmware Trusted Platform Module(fTPM) 2.0 Kensington Lock Secured-core PCs Webcam Shutter |
| Webcam | IR FHD type (30fps@1080p) with HDR 3D Noise Reduction+ (3DNR+) |
| Keyboard | Cherry Mechanical Per-Key RGB Gaming Keyboard by SteelSeries with Copilot Key |
| Communication | 2.5GbE Lan 802.11 be Wi-Fi 7 + Bluetooth v5.4 |
| Audio | 4x 2W Speaker 2x 2W Woofer Array Microphone |
| Audio Jack | 1x Mic-in/Headphone-out Combo Jack |
| I/O Ports | 1x RJ45 2x Thunderbolt™ 5 (DisplayPort™/ Power Delivery 3.1) 3x Type-A USB3.2 Gen2 1x SD Express Card Reader 1x HDMI™ 2.1 (8K @ 60Hz / 4K @ 120Hz) |
| Battery | 4-Cell 99 Battery (Whr) |
| Adapter | 400W adapter |
| Dimension (WxDxH) | 404 x 307.5 x 24-32.05 mm |
| Weight (w/ Battery) | 3.6 kg |
| Color | Core Black |
| Xbox Game Pass | One month of PC Game Pass *Spec and bundle offer may vary by model and by country. Please refer to the final specification of the product purchased for Xbox Game Pass pre-installed details. |
Hinweis gemäß EU-Vorgaben zur Transparenz:
Die in diesem Testbericht vorgestellte MSI Titan Series (Testgerät: MSI Titan 18 HX) wurde uns von MSI als unverbindliche Leihgabe zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei nicht um bezahlte Werbung.
MSI hatte keinerlei Einfluss auf Inhalt, Bewertung oder redaktionelle Unabhängigkeit dieses Artikels. Alle geäußerten Meinungen basieren ausschließlich auf unseren eigenen Praxiserfahrungen.
Wir bedanken uns herzlich bei MSI für die Bereitstellung des Notebooks und das entgegengebrachte Vertrauen in dataholic.de.
