Samsung Galaxy S26 Ultra im Fazit – Wenn ein Smartphone aufhört, nur ein Smartphone sein zu wollen
Ein Ultra, das seinen Namen wieder technisch begründen muss
Das Wort „Ultra“ hat in der Smartphone-Welt inzwischen ungefähr denselben Bedeutungsgehalt wie „Pro“, „Max“ oder „Ultimate“ bei anderer Unterhaltungselektronik. Es klingt hervorragend auf Verpackungen, lässt sich angenehm groß auf Produktseiten drucken und verpflichtet den Hersteller theoretisch dazu, innerhalb des eigenen Portfolios möglichst wenige Kompromisse einzugehen. Genau dort beginnt beim Samsung Galaxy S26 Ultra die interessante Frage. Denn ein Smartphone für diese Geräteklasse muss 2026 längst mehr leisten, als einen schnellen Prozessor, ein helles OLED-Panel und mehrere Kameras zusammenzuschrauben. Diese Zutaten gibt es inzwischen auch deutlich weiter unten im Preisregal.
Das Galaxy S26 Ultra versucht deshalb etwas anderes. Es versteht sich weniger als Sammlung möglichst großer Zahlen, sondern als mobiles Gesamtsystem aus Display, Eingabestift, Kameras, Desktop-Funktionen, leistungsfähiger Hardware und einer Software, die zunehmend versucht, Aufgaben statt einzelner Apps in den Mittelpunkt zu stellen. Das klingt zunächst nach jener Sorte Herstellerbeschreibung, bei der während einer Präsentation vermutlich dreimal das Wort „Experience“ fällt. Im Alltag ergibt dieser Ansatz jedoch überraschend viel Sinn.
Schon das Gehäuse zeigt, dass Samsung die Richtung verändert hat. Das S26 Ultra ist mit 163,6 × 78,1 × 7,9 Millimetern weiterhin alles andere als kompakt, bringt mit 214 Gramm aber etwas weniger Masse mit, als die Dimensionen zunächst vermuten lassen. Der frühere Titanrahmen ist einem Rahmen aus Advanced Armor Aluminum gewichen. Auf dem Papier könnte das wie ein Rückschritt wirken. In der Hand ergibt sich eher der Eindruck einer längst überfälligen Gewichts- und Konstruktionsoptimierung. Materialprestige ist schließlich kein Selbstzweck. Ein Smartphone wird nicht automatisch besser, nur weil im Datenblatt ein Metall steht, das ansonsten mit Flugzeugbau, Implantaten oder Rennsport assoziiert wird.
Dieter Rams brachte Design einst auf die knappe Formel „Less, but better“. Das S26 Ultra ist sicher kein minimalistisches Gerät im klassischen Rams-Sinn. Vier Kameras, S Pen, 6,9 Zoll, zahlreiche Sensoren und Softwarefunktionen sprechen dagegen. Interessant ist vielmehr, dass Samsung versucht, die vorhandene Komplexität stärker in den Hintergrund zu schieben. Das Ergebnis fühlt sich weniger wie ein technischer Experimentierkasten und stärker wie ein ausgereiftes Werkzeug an.
Verarbeitung und Gehäuse – groß bleibt groß, aber nicht mehr unnötig schwer
Ein 6,9-Zoll-Smartphone verschwindet nicht plötzlich in der Kategorie „handlich“, nur weil ein Datenblatt 7,9 Millimeter Tiefe ausweist. Das Galaxy S26 Ultra bleibt ein großes Gerät. Die 78,1 Millimeter Breite bestimmen den Alltag stärker als die reine Displaydiagonale, denn genau diese Breite entscheidet über Griffweite, Bedienbarkeit und darüber, wie selbstverständlich sich das Smartphone aus einer Tasche ziehen lässt.
Samsung hat die Form inzwischen deutlich entschärft. Die Übergänge wirken weniger kantig als bei älteren Ultra-Generationen, ohne das Gerät optisch in ein übergroßes Standardmodell zu verwandeln. Das S26 Ultra besitzt weiterhin eine gewisse technische Strenge. Vorder- und Rückseite liegen flächig, der Rahmen bleibt klar definiert, und die Kameras beanspruchen sichtbar ihren Platz. Gerade die Rückseite zeigt allerdings, wie sehr moderne Kameratechnik inzwischen die Konstruktion eines Smartphones dominiert. Große Sensoren, lichtstärkere Optiken und mehrere Brennweiten verschwinden nicht in einem 7,9 Millimeter tiefen Gehäuse, nur weil Industrial Designer besonders motiviert auf ihre CAD-Monitore schauen.
Die Kameraeinheit steht entsprechend hervor. Auf einer ebenen Oberfläche bleibt das konstruktiv spürbar. Ein Smartphone dieser Klasse besitzt praktisch zwei Höhen: die nominelle Gehäusedicke und die tatsächliche Bautiefe einschließlich Kameras. Das ist weder elegant noch exklusiv Samsung anzulasten. Die gesamte Branche hat sich für große Kameras entschieden und muss seitdem mit deren Physik leben.
Die Materialwahl gefällt dennoch. Advanced Armor Aluminum statt Titan klingt zunächst weniger exklusiv, bringt aber eine vernünftige Balance aus Steifigkeit, Gewicht und Alltagstauglichkeit. Gorilla Armor 2 schützt die Front, Gorilla Glass Victus 2 die Rückseite. Dazu kommt IP68 gegen Staub und Wasser. Keines dieser Merkmale eignet sich besonders gut für spektakuläre Produktvideos. Zusammengenommen bestimmen sie jedoch wesentlich stärker die langfristige Qualität eines Geräts als irgendeine animierte Softwarefunktion.
214 Gramm bleiben spürbar. Trotzdem erreicht das S26 Ultra nicht mehr jene beinahe absurde Massivität früherer Großgeräte, bei denen nach längerem Lesen durchaus die Frage aufkam, ob Smartphone oder Unterarm zuerst nachgibt. Das wirkt banal, ist im täglichen Umgang aber relevant.
Das Display – 6,9 Zoll AMOLED wären allein noch keine Nachricht
Samsung und OLED gehören seit Jahren so eng zusammen, dass ein hervorragendes AMOLED-Panel in einem Galaxy Ultra beinahe als selbstverständlich gilt. Genau deshalb reicht ein 6,9 Zoll großes Dynamic AMOLED 2X mit 3.120 × 1.440 Pixeln, adaptiven 1 bis 120 Hz und einer punktuellen Spitzenhelligkeit von bis zu 2.600 Nits allein kaum noch als Argument.
Das Panel ist erwartbar hervorragend. Schwarz bleibt schwarz, Kontraste besitzen jene unmittelbare Härte, die ein hochwertiges OLED auszeichnet, Schrift wirkt aufgrund der hohen Pixeldichte sehr sauber und die adaptive Bildwiederholrate hält Bewegungen flüssig, ohne dauerhaft 120 Hz erzwingen zu müssen. Farben können kräftig erscheinen, lassen sich über die Darstellungseinstellungen jedoch deutlich nüchterner konfigurieren.
Interessanter ist die Oberflächenbehandlung. Gorilla Armor 2 reduziert Reflexionen deutlich wirkungsvoller als klassische hochglänzende Smartphone-Displays. Dieser Punkt wird häufig unterschätzt. Ein helleres Display gewinnt den Kampf gegen Sonnenlicht über rohe Leuchtdichte. Ein reflexionsärmeres Display verhindert einen Teil des Kampfes bereits vorher. Das spart Energie und erhöht gleichzeitig den wahrgenommenen Kontrast.
Eine kleine Alltagsszene erklärt den Unterschied besser als jede Nit-Angabe. Ein schwarzer Bildschirm unter heller Deckenbeleuchtung zeigt bei vielen Smartphones zuerst Lampen, Fenster und Gesicht, anschließend irgendwann den eigentlichen Bildinhalt. Beim S26 Ultra tritt diese Spiegelwelt sichtbar stärker zurück. Das Display wirkt dadurch nicht nur heller, sondern ruhiger.
Und dann gibt es noch jene Funktion, die tatsächlich neu genug ist, um nicht nach jährlicher Modellpflege zu klingen.
Privacy Display – endlich eine Innovation, die keinen Vortrag braucht
Das integrierte Privacy Display gehört zu den ungewöhnlichsten Funktionen des Galaxy S26 Ultra. Nicht weil seitlicher Blickschutz grundsätzlich neu wäre. Blickschutzfolien existieren seit Jahren und waren besonders in Unternehmen beliebt, deren Notebooks regelmäßig in Zügen komplette Excel-Tabellen mit Budgetplanung für die halbe Sitzreihe präsentierten. Neu ist die Integration direkt in das Display.
Samsung nutzt dafür Flex Magic Pixel beziehungsweise Magic Flex Pixel. Vereinfacht beschrieben arbeitet das Panel mit unterschiedlichen Abstrahlcharakteristiken. Im normalen Betrieb bleibt der Betrachtungswinkel breit. Wird Privacy Display aktiviert, konzentriert sich die Lichtabgabe stärker nach vorne. Seitlich betrachtet dunkelt der Inhalt erheblich ab und wird abhängig von Winkel sowie Umgebungslicht nahezu unlesbar.
Das Entscheidende ist weniger die Technik als deren Abschaltbarkeit. Eine klassische Blickschutzfolie bleibt immer eine Blickschutzfolie. Sie reduziert seitliche Sicht permanent und kann je nach Qualität Helligkeit, Klarheit oder Oberflächengefühl beeinflussen. Beim S26 Ultra lässt sich der Effekt situativ einschalten.
Noch sinnvoller ist die selektive Nutzung. Der Schutz kann für bestimmte Anwendungen, Benachrichtigungen oder sensible Eingaben greifen. Dadurch wird aus einer technischen Demonstration ein reales Werkzeug. Banking in öffentlichen Verkehrsmitteln, berufliche Nachrichten im Café oder eine PIN-Eingabe im Gedränge gehören zu Situationen, in denen physischer Datenschutz plötzlich sehr konkret wird.
Perfekt unsichtbar wird der Bildschirm aus jedem denkbaren Winkel nicht. Physik lässt sich auch 2026 nicht über ein Einstellungsmenü deaktivieren. Unter bestimmten Lichtbedingungen können seitlich Restinformationen erkennbar bleiben. Dennoch funktioniert die Grundidee überzeugend.
Arthur C. Clarke schrieb einst, ausreichend fortgeschrittene Technologie sei von Magie nicht zu unterscheiden. Privacy Display gehört zu den seltenen Smartphone-Funktionen, bei denen dieser Satz fast passt. Ein Tastendruck, der Bildschirm bleibt frontal normal lesbar und verschwindet seitlich weitgehend. Keine Folie, kein Zubehör, kein Neustart. Genau so sollte technische Innovation im Alltag aussehen: Effekt zuerst, Erklärung optional.
Der S Pen – ein Relikt, das erstaunlich schlecht altert
Der S Pen wirkt innerhalb moderner Smartphones beinahe anachronistisch. Während Hersteller über berührungslose Gesten, Sprachsteuerung und autonome Softwareagenten diskutieren, steckt Samsung weiterhin einen kleinen Kunststoffstift in die Unterseite seines teuersten klassischen Smartphones. Und ausgerechnet dieser vermeintliche Anachronismus bleibt eines der überzeugendsten Alleinstellungsmerkmale des Ultra.
Der Grund ist einfach: Ein Stift löst konkrete Probleme.
Unterschriften, Markierungen in Dokumenten, handschriftliche Notizen, präzise Bildbearbeitung, Skizzen und feine Auswahlbereiche funktionieren mit einer Stiftspitze kontrollierter als mit einem Finger. Besonders auf 6,9 Zoll entsteht damit eine kleine digitale Schreibfläche, die zwischen Smartphone und Notizblock liegt.
Dass der S Pen direkt im Gehäuse verschwindet, ist entscheidend. Zubehör, das separat transportiert werden muss, bleibt erstaunlich häufig genau dort liegen, wo es zuletzt benutzt wurde. Der integrierte Stift besitzt seinen festen Platz und ist dadurch verfügbar, bevor die spontane Notiz wieder verschwunden ist.
Auf Bluetooth und Air Actions verzichtet Samsung weiterhin. Das kann nostalgische Note-Fans stören, weil Funktionen wie der ferngesteuerte Kameraauslöser früher durchaus praktisch waren. Der eigentliche Schreibnutzen leidet darunter kaum. Im Gegenteil: Der S Pen wird wieder stärker zu dem, was er ursprünglich sein sollte. Ein Eingabewerkzeug statt Fernbedienung mit Zauberstabambitionen.
Der kleine seitliche Taster ermöglicht Kontextfunktionen, die Spitze arbeitet präzise und die geringe Eingabeverzögerung sorgt dafür, dass Schreiben nicht wie das Nachziehen einer digitalen Linie hinter der Hand wirkt. Papier wird daraus trotzdem nicht. Glas bleibt Glas. Der S Pen vermittelt jedoch genug Kontrolle, um handschriftliche Eingaben ernsthaft nutzbar zu machen.
Eine gewisse Ironie bleibt: In einer Zeit, in der nahezu jede neue Smartphone-Funktion irgendeine Form von künstlicher Intelligenz benötigt, gehört ein einfacher Stift weiterhin zu den produktivsten Funktionen des gesamten Geräts.
Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy – Leistung ist nicht mehr das Problem
Im Galaxy S26 Ultra arbeitet der Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy. Die angepasste Plattform erreicht bis zu 4,74 GHz und gehört erwartungsgemäß zur oberen Leistungsklasse mobiler SoCs. Dazu kommen je nach Variante 12 oder 16 GB RAM sowie 256 GB, 512 GB oder 1 TB interner Speicher.
Im Alltag ist die reine CPU-Leistung inzwischen beinahe langweilig geworden. Apps starten schnell, Multitasking läuft flüssig, umfangreiche Webseiten bereiten keine Schwierigkeiten und selbst anspruchsvolle Bildbearbeitung besitzt Leistungsreserven, von denen frühere Desktop-Rechner nur träumen konnten.
Interessanter werden thermische Stabilität und Effizienz. Ein Smartphone-Prozessor darf theoretisch enorme Spitzenleistung besitzen. Wenn diese nach kurzer Belastung in Wärme verwandelt wird und die Taktraten einbrechen, entsteht daraus ein sehr beeindruckender Benchmark für ungefähr so lange, wie ein Espresso zum Abkühlen braucht.
Das S26 Ultra profitiert vom großen Gehäuse und einer entsprechend dimensionierten Wärmeverteilung. Unter hoher Dauerlast bleibt Erwärmung selbstverständlich vorhanden, schließlich verschwinden mehrere Watt Verlustleistung nicht einfach. Das Gerät wirkt aber konstruktiv darauf ausgelegt, Leistung länger nutzbar zu halten statt nur einen hohen Spitzenwert zu produzieren.
Für Spiele bedeutet das hohe Frameraten und kurze Ladezeiten. Für Bild- und Videobearbeitung bedeutet es schnelle Berechnungen. Für die wachsende Zahl lokaler AI-Funktionen wird insbesondere die NPU wichtiger. Genau dort verschiebt sich der Leistungsbegriff. Früher fragte ein schneller Smartphone-Chip vor allem: „Wie viele Bilder pro Sekunde schafft das Spiel?“ Heute lautet eine zusätzliche Frage: „Welche Verarbeitung kann lokal stattfinden, ohne ständig Daten in ein Rechenzentrum zu schicken?“
Diese Entwicklung dürfte langfristig bedeutsamer werden als weitere zehn Prozent CPU-Leistung.
One UI 8.5 und Android 16 – viel Software, erstaunlich gut sortiert
Das Galaxy S26 Ultra startet mit Android 16 und One UI 8.5. Samsung gehört inzwischen zu den Herstellern, deren Softwareumfang kaum noch vollständig in einem einzelnen Review erfasst werden kann. Ein modernes Galaxy besitzt nicht einfach Android mit ein paar anderen Symbolen. One UI bildet ein eigenes Ökosystem aus Multitasking, DeX, Knox, Gerätevernetzung, Stiftfunktionen, Automatisierungen, Sicherheitswerkzeugen und AI-Diensten.
Das kann überwältigend wirken. Gleichzeitig hat Samsung gelernt, viele Funktionen so tief in Menüs zu legen, dass sie nicht permanent Aufmerksamkeit verlangen. Genau darin liegt der Unterschied zwischen Funktionsumfang und Funktionsüberladung.
Die Oberfläche wirkt schnell, Animationen laufen sauber und die 120-Hz-Darstellung lässt Wechsel zwischen Anwendungen sehr direkt erscheinen. Besonders gelungen ist die Vernetzung mit Windows-Rechnern und anderen Galaxy-Geräten. Quick Share, Link zu Windows, DeX, Smart View, Multi Control und die Integration kompatibler Buds ergeben zusammen ein System, das zunehmend weniger wie eine Sammlung einzelner Geräte funktioniert.
Samsung DeX bleibt dabei eine unterschätzte Funktion. Ein Smartphone mit USB-C 3.2, leistungsfähigem SoC und ausreichend Arbeitsspeicher besitzt längst genug Leistung für typische Office-Arbeit. Mit externem Display, Tastatur und Maus entsteht daraus kein vollständiger Notebook-Ersatz für jede Aufgabe, aber ein erstaunlich brauchbarer Arbeitsplatz für Browser, Kommunikation, Dokumente und Remote-Zugriffe.
Das ist gerade beim Ultra relevant. Ein Gerät dieser Preisklasse sollte mehr können als Instagram besonders schnell zu öffnen.
Galaxy AI – zwischen nützlichem Werkzeug und neuem Betriebssystemdenken
AI-Funktionen gehören inzwischen zum Pflichtprogramm jedes Smartphone-Launches. Das Problem liegt weniger in der Technik als in der Sprache drumherum. Sobald ein Hersteller verspricht, ein Gerät „verstehe den Alltag“, klingt die Präsentation schnell nach einer Mischung aus Science-Fiction und Unternehmensberatung.
Beim S26 Ultra ist deshalb weniger interessant, welche Funktionen mit AI beschriftet sind. Entscheidend ist, ob sie Arbeit reduzieren.
Bildbearbeitung, Zusammenfassungen, Übersetzung, kontextbezogene Vorschläge und die zunehmend agentenartigen Funktionen von One UI bewegen sich in diese Richtung. Statt für jede Aufgabe eine einzelne Anwendung zu öffnen, soll das System stärker Zusammenhänge erkennen und Informationen zwischen Diensten verbinden.
Das funktioniert nicht in jeder Situation perfekt. Sprachmodelle können Zusammenhänge falsch interpretieren, Bildbearbeitung kann Artefakte produzieren und automatisierte Vorschläge treffen gelegentlich mit erstaunlicher Präzision genau jene Option, die gerade nicht gebraucht wird. Kritische Inhalte verlangen weiterhin Kontrolle.
Trotzdem zeichnet sich eine Veränderung ab. Smartphone-Oberflächen wurden fast zwei Jahrzehnte lang um Anwendungen herum organisiert. Ein Symbol startet eine App, innerhalb dieser App erfolgt eine Aufgabe. Agentische Systeme drehen dieses Prinzip teilweise um. Die Aufgabe steht zuerst, Anwendungen werden zu Werkzeugen im Hintergrund.
Das S26 Ultra ist noch kein vollständig auf diesem Konzept aufgebautes Gerät. Es zeigt jedoch deutlich, wohin die Reise geht.
Die Kamera – vier Brennweiten statt digitaler Akrobatik
Auf der Rückseite arbeitet ein Kamerasystem mit vier Modulen. Die Hauptkamera nutzt 200 Megapixel und eine deutlich lichtstärkere Blende von f/1.4. Ergänzt wird sie durch eine 50-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera mit f/1.9, ein 10-Megapixel-Teleobjektiv mit dreifachem optischem Zoom und f/2.4 sowie ein 50-Megapixel-Teleobjektiv mit fünffachem optischem Zoom und f/2.9. Vorne sitzt eine 12-Megapixel-Kamera mit Autofokus.
Diese Aufteilung ist sinnvoller als irgendeine dreistellige Digitalzoom-Angabe. Mehrere echte Brennweiten geben der Kamera Flexibilität, bevor Software überhaupt eingreifen muss.
Die Hauptkamera profitiert besonders von f/1.4. Gegenüber f/1.7 des Vorgängers fällt mehr Licht auf den Sensor, was bei schlechten Bedingungen kürzere Belichtungszeiten ermöglicht. Das ist wichtiger als bloße Helligkeit. Bewegte Motive leiden nachts häufig weniger unter Bildrauschen als unter Bewegungsunschärfe. Mehr Licht hilft beiden Problemen.
200 Megapixel bedeuten dabei nicht, dass jedes Foto sinnvollerweise mit voller Auflösung aufgenommen werden sollte. Pixel-Binning kombiniert Sensel für bessere Lichtausbeute und produziert alltagstauglichere Dateien. Die hohe native Auflösung schafft zusätzlich Spielraum für Ausschnitte und den zweifachen Zoom in optischer Qualität.
Das 5x-Tele mit 50 Megapixeln bildet den interessantesten Gegenpol. Fünffache optische Vergrößerung reicht deutlich weiter als typische Porträtbrennweiten und bleibt gleichzeitig alltagstauglicher als frühere extrem lange Periskopkonzepte. Für 10x nutzt Samsung einen Sensor-Crop und Bildverarbeitung. Das Ergebnis kann sehr gut aussehen, sollte technisch jedoch nicht mit einem echten 10x-Objektiv verwechselt werden.
Der 100x Space Zoom bleibt vorhanden. Er ist faszinierend, gelegentlich nützlich und weiterhin kein Ersatz für ein echtes langes Teleobjektiv. Bei dieser Vergrößerung besteht Fotografie zunehmend aus Stabilisierung, Rekonstruktion und Interpretation. Für Straßenschilder, entfernte Details oder neugierige technische Experimente reicht das. Ein Naturfotograf dürfte dafür weiterhin keine 600-mm-Optik verkaufen.
Bildcharakter – Samsung bleibt Samsung, aber etwas erwachsener
Samsung-Kameras hatten über Jahre einen leicht erkennbaren Stil: kräftige Farben, hoher lokaler Kontrast, viel Schärfung und eine Bearbeitung, die lieber etwas zu viel Eindruck hinterließ als zu wenig. Das S26 Ultra wirkt kontrollierter.
Tageslichtaufnahmen besitzen viel Detail, der Dynamikumfang ist groß und die Abstimmung zwischen den unterschiedlichen Kameras gelingt zunehmend konsistent. Gerade das ist bei einem Vier-Kamera-System schwieriger als ein einzelner guter Sensor vermuten lässt. Wechsel zwischen Ultraweitwinkel, Hauptkamera und Tele dürfen nicht wie vier verschiedene Smartphones aussehen.
Die ProVisual Engine greift intensiv ein. Hauttöne, Himmel, Vegetation und feine Strukturen werden analysiert und verarbeitet. Teilweise bleibt sichtbar, dass eine Aufnahme nicht einfach aus dem Sensor gelesen, sondern algorithmisch entwickelt wurde. Dieser Prozess gehört inzwischen allerdings zur Smartphone-Fotografie wie früher Filmchemie zur analogen Fotografie.
„The best camera is the one that’s with you“ wurde zum geflügelten Satz moderner Fotografie. Beim S26 Ultra bekommt dieser Gedanke eine zusätzliche Ebene. Die Kamera ist nicht nur dabei, sie bringt gleich mehrere Brennweiten, 8K-Video, 4K mit hohen Bildraten, Stabilisierung und Nachtverarbeitung mit. Das ersetzt kein spezialisiertes Kamerasystem in jeder Situation. Für einen Gegenstand mit 7,9 Millimetern Grundtiefe ist die technische Dichte trotzdem bemerkenswert.
Video – längst mehr als eine Nebenfunktion
Video gehört zu jenen Bereichen, in denen Smartphone-Kameras enorme Fortschritte gemacht haben, ohne dass jede Generation darüber große Schlagzeilen produziert. Das S26 Ultra unterstützt 8K mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde und 4K je nach Modus mit hohen Bildraten bis 120 fps.
Wichtiger als Auflösung sind Stabilisierung, Dynamikumfang, Fokusverhalten und Belichtungskontrolle. Genau dort wirkt das System ausgereift. Bewegungen werden zuverlässig ausgeglichen, Fokuswechsel erfolgen schnell und die hellere Hauptoptik hilft insbesondere bei dunkleren Szenen.
8K bleibt ein Spezialwerkzeug. Die Dateien sind groß, Schnitt und Speicherung anspruchsvoller, und auf typischen Displays ist der praktische Vorteil gegenüber hochwertigem 4K begrenzt. 4K bleibt daher für die meisten Produktionen der sinnvollere Modus.
Der Vorteil des Ultra liegt weniger in einer einzelnen Rekordzahl als in der Flexibilität. Unterschiedliche Brennweiten, leistungsfähige Stabilisierung und umfangreiche Aufnahmeoptionen machen das Smartphone zu einem ernstzunehmenden mobilen Videowerkzeug.
Akku – 5.000 mAh sind konservativ, 60 Watt endlich vernünftiger
Der Akku besitzt weiterhin 5.000 mAh. In einer Zeit, in der einige Hersteller mit Silizium-Kohlenstoff-Zellen deutlich größere Kapazitäten in vergleichbare Gehäuse integrieren, wirkt diese Zahl fast konservativ.
Samsung setzt offensichtlich stärker auf kontrollierte Energiedichte, Lebensdauer, Sicherheit und Effizienz. Das ist technisch nachvollziehbar, nimmt dem Ultra aber eine Gelegenheit, sich auch bei der Akkukapazität deutlicher von seiner Vergangenheit abzusetzen.
Der Snapdragon-Chip, das LTPO-Display und die Softwareoptimierung sorgen trotzdem dafür, dass der Akku nicht automatisch knapp wirkt. Entscheidend bleibt das Nutzungsprofil. Kamera, Navigation, hohe Displayhelligkeit, 5G und Spiele belasten jede 5.000-mAh-Zelle erheblich stärker als Messaging und Browser.
Deutlich erfreulicher ist das Laden mit bis zu 60 Watt per Kabel. Damit entfernt sich Samsung endlich ein Stück vom sehr vorsichtigen 45-Watt-Limit früherer Ultra-Modelle. Unter passenden Bedingungen sind rund drei Viertel Ladestand nach ungefähr einer halben Stunde möglich, eine vollständige Ladung benötigt entsprechend länger.
Kabelloses Laden erreicht bis zu 25 Watt. Damit bleibt Samsung zwar weit unter einigen chinesischen Schnellladesystemen, bewegt sich aber in einem Bereich, der für nächtliches oder gelegentliches Laden völlig ausreicht.
Ein Ladegerät liegt weiterhin nicht in der Verpackung. Umweltargumente dafür sind nachvollziehbar, solange bereits ein kompatibles USB-C-PD-Netzteil vorhanden ist. Bei einem Gerät dieser Preisklasse fühlt sich der fehlende Adapter trotzdem eher nach Kostenoptimierung als nach Rettung des Planeten an. Beide Dinge können gleichzeitig wahr sein.
Konnektivität – das Ultra als mobiler Rechner
Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, 5G, NFC, Dual-SIM mit Nano-SIM und eSIM sowie USB 3.2 bilden eine Ausstattung, die kaum Lücken lässt. Der schnelle USB-Port verdient besondere Erwähnung, weil er bei Smartphones noch immer nicht selbstverständlich ist.
Wer große Videoaufnahmen, RAW-Dateien oder lokale Backups bewegt, merkt schnell den Unterschied zwischen einem modernen USB-Anschluss und einem Stecker, der zwar wie USB-C aussieht, intern aber im Schneckentempo arbeitet.
Dazu kommt Samsung DeX. Zusammen mit USB-C-Displayausgabe wird das S26 Ultra damit tatsächlich zu einem kleinen Rechner. Der Satz klingt seit Jahren nach Zukunftsvision, ist technisch längst Realität. Ein Monitor, eine Tastatur und eine Maus reichen, um aus dem Smartphone einen brauchbaren Desktop-Arbeitsplatz zu machen.
Das ersetzt keine Workstation und soll es auch nicht. Entscheidend ist die Option. Ein Gerät, das ohnehin überall mitgeführt wird, kann in einem Hotelzimmer, Besprechungsraum oder improvisierten Arbeitsplatz erheblich mehr übernehmen als reine Kommunikation.
Lautsprecher, Telefonie und die unspektakulären Dinge
Flaggschiff-Reviews verbringen viel Zeit mit Kameras und Prozessoren. Gleichzeitig bleiben Smartphones hauptsächlich Kommunikationsgeräte. Gesprächsqualität, Mikrofone, Empfang, Lautsprecher und Vibrationsmotor entscheiden täglich über die Qualität des Geräts.
Die Stereolautsprecher liefern einen breiten, klaren Klang mit ausreichender Lautstärke. Physischer Tiefbass bleibt aufgrund des begrenzten Gehäusevolumens naturgemäß eingeschränkt. Stimmen, Podcasts und Videos klingen sauber, Musik überraschend voll, solange keine Wunder aus wenigen Kubikzentimetern Akustikraum erwartet werden.
Der Vibrationsmotor arbeitet präzise und unterstützt die Oberfläche mit kurzen, klar definierten Impulsen. Diese haptische Rückmeldung gehört zu den Details, die kaum auffallen, solange sie gut funktioniert. Schlechte Haptik erinnert dagegen bei jedem Tastendruck an einen elektrischen Rasierer in einer Plastikdose.
Telefonie und Funkverbindungen bewegen sich auf dem erwarteten Flaggschiffniveau. Genau dort sollte ein Ultra keine Geschichten produzieren. Ein Smartphone, das durch außergewöhnlichen Empfang oder problematische Gesprächsqualität auffällt, hat bereits an einer grundlegenden Stelle versagt.
Was stört – denn Ultra bedeutet nicht fehlerfrei
Das Galaxy S26 Ultra ist trotz seiner technischen Reife kein perfektes Smartphone. Der offensichtlichste Kritikpunkt ist die Größe. 6,9 Zoll bieten hervorragende Arbeitsfläche, lassen sich aber nicht wegdiskutieren. Ein großes Display verlangt ein großes Gehäuse. Wer kompakte Geräte bevorzugt, findet hier keine geheime Physikeinstellung.
Der zweite Punkt betrifft den Akku. 5.000 mAh reichen, wirken 2026 aber zunehmend konservativ. Gerade in einem 214 Gramm schweren Premiumgerät wäre eine höhere Kapazität attraktiv gewesen.
Auch der Verzicht auf Bluetooth-Funktionen des S Pen bleibt diskutabel. Die grundlegende Stiftfunktion ist wichtiger, dennoch waren Fernauslöser und Air Actions für bestimmte Szenarien praktisch.
Hinzu kommt die enorme Softwarefülle. One UI ist deutlich besser organisiert als früher, enthält aber weiterhin Funktionen, deren Existenz erst nach Monaten zufällig entdeckt wird. Ein technisch weniger interessierter Nutzer dürfte vielleicht zehn Prozent davon verwenden. Das ist kein grundsätzlicher Fehler, zeigt aber, wie weit sich ein Ultra inzwischen vom simplen Smartphone entfernt hat.
Der Preis bildet schließlich den Elefanten im Raum. Ein Gerät dieser Klasse konkurriert nicht nur mit anderen Smartphones. Je nach Speicherausstattung bewegt es sich finanziell in Regionen, in denen bereits gute Notebooks, Tablets oder Kameras erhältlich sind. Deshalb muss der Mehrwert aus dem Gesamtsystem entstehen, nicht aus einer einzelnen Funktion.
Fazit – ausgereift statt revolutionär, und genau deshalb so stark
Das Samsung Galaxy S26 Ultra wirkt weniger wie der Versuch, jedes Jahr ein komplett neues Smartphone zu erfinden, und stärker wie die konsequente Weiterentwicklung eines Gerätekonzepts, das inzwischen sehr genau weiß, was es sein möchte.
Das Gehäuse ist groß, aber vergleichsweise schlank. Der Wechsel zu Advanced Armor Aluminum reduziert prestigeträchtiges Materialmarketing zugunsten einer sinnvollen Konstruktion. Das 6,9-Zoll-AMOLED gehört technisch zur Spitze, doch erst die reflexionsarme Oberfläche und insbesondere das integrierte Privacy Display geben ihm einen echten eigenen Charakter. Der S Pen bleibt ein seltsam analoges Werkzeug in einem zunehmend automatisierten Gerät und beweist gerade dadurch seinen Wert.
Der Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy liefert mehr Leistung, als typische Smartphone-Aufgaben benötigen. Entscheidender wird, wie diese Reserven für lokale Verarbeitung, Kameraalgorithmen und neue Softwaremodelle genutzt werden. One UI 8.5 gehört inzwischen zu den umfangreichsten mobilen Plattformen überhaupt und schafft es erstaunlich oft, diese Komplexität nicht permanent auf die Oberfläche zu kippen.
Die Kamera ist eines der stärksten Argumente. Vier sinnvoll abgestufte Brennweiten, eine lichtstärkere 200-Megapixel-Hauptkamera, zwei Telebereiche und eine leistungsfähige Bildverarbeitung ergeben ein System, das weniger durch einzelne spektakuläre Zahlen als durch Flexibilität überzeugt. Gerade bei wenig Licht profitiert das S26 Ultra davon, dass Samsung nicht nur Software verändert, sondern die Optik tatsächlich lichtstärker ausgelegt hat.
Beim Akku bleibt dagegen ein Rest konservativer Samsung-DNA. 5.000 mAh sind solide, nicht spektakulär. 60 Watt kabelgebundenes Laden verbessern die Situation deutlich, lösen aber nicht die Frage, warum ein so großes Premiumgerät im Jahr 2026 nicht stärker von neuen Zelltechnologien profitiert.
Und trotzdem entsteht nach längerer Nutzung ein ungewöhnlich geschlossenes Bild. Das Galaxy S26 Ultra gewinnt nicht, weil jedes einzelne Bauteil konkurrenzlos wäre. Andere Smartphones laden schneller. Einige besitzen größere Akkus. Andere setzen auf noch aggressivere Kamerahardware oder deutlich niedrigere Preise. Samsungs Stärke liegt in der Integration.
Kamera, Display, S Pen, DeX, Knox, One UI, Windows-Anbindung, leistungsfähige Hardware und Privacy Display wirken wie Teile desselben Systems. Genau darin liegt der Unterschied zwischen einem Smartphone mit vielen Funktionen und einem Gerät, dessen Funktionen miteinander arbeiten.
Das neue Privacy Display symbolisiert diesen Ansatz besonders gut. Auf einer Präsentationsfolie sieht die Technik fast unspektakulär aus. Im Alltag ergibt sie sofort Sinn. Kein gigantischer Kamerasensor, keine weitere dreistellige Zoomzahl und keine abstrakte AI-Funktion, sondern ein Bildschirm, der auf Wunsch seitlich kaum noch lesbar ist. Fertig. Innovation kann erstaunlich angenehm sein, wenn dafür kein zwanzigminütiges Erklärungsvideo benötigt wird.
Das S26 Ultra ist deshalb kein radikaler Neustart. Dafür ist die Galaxy-Ultra-Linie längst zu ausgereift. Es ist vielmehr ein Gerät, das an ungewöhnlich vielen Stellen technisch zu Ende gedacht wirkt. Der Stift sitzt im Gehäuse. Der USB-Port ist schnell genug für echte Datenarbeit. Das Display kann seinen Blickwinkel verändern. Die Kameras decken reale Brennweiten ab. DeX gibt der vorhandenen Rechenleistung einen Zweck. Sicherheitsfunktionen reichen von hardwarebasierter Verschlüsselung bis zum physischen Blickschutz.
Der Begriff „Ultra“ bekommt dadurch wieder etwas Substanz. Nicht wegen eines einzelnen Rekords, sondern weil erstaunlich wenige Bereiche offensichtlich vernachlässigt wurden.
Vielleicht ist genau das die schwierigste Form moderner Produktentwicklung. Eine Revolution lässt sich leicht erklären. Sie besitzt ein neues Scharnier, einen ungewöhnlichen Formfaktor oder irgendeinen technischen Effekt, der sofort auf einem Plakat funktioniert. Reife ist weniger spektakulär. Sie zeigt sich darin, dass Knöpfe dort sitzen, wo sie gebraucht werden, der Stift verfügbar ist, wenn eine Unterschrift ansteht, das Display draußen lesbar bleibt, der Zoom tatsächlich brauchbare Zwischenstufen besitzt und ein extern angeschlossener Monitor aus dem Telefon plötzlich einen kleinen Arbeitsplatz macht.
Das Galaxy S26 Ultra ist kein perfektes Smartphone. Es ist groß, teuer, softwareseitig beinahe absurd umfangreich und beim Akku weniger mutig, als es die Konkurrenz inzwischen vormacht. Gleichzeitig gehört es zu den vollständigsten klassischen Smartphones seiner Generation.
Oder, etwas weniger feierlich formuliert: Falls ein Telefon gleichzeitig Kamera, Notizblock, Scanner, Übersetzer, Navigationsgerät, Desktop-Rechner, Spielkonsole, Kommunikationszentrale und halbes Fotostudio ersetzen soll, ist ein gewisser Hang zur technischen Übertreibung vielleicht gar keine schlechte Eigenschaft.
Beim Galaxy S26 Ultra wirkt diese Übertreibung erstaunlich kontrolliert.
Hinweis gemäß EU-Vorgaben zur Transparenz:
Die in diesem Testbericht vorgestellte Samsung Galaxy S26 Ultra wurde uns von Samsung als unverbindliche Leihgabe zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei nicht um bezahlte Werbung.
Samsung hatte keinerlei Einfluss auf Inhalt, Bewertung oder redaktionelle Unabhängigkeit dieses Artikels. Alle geäußerten Meinungen basieren ausschließlich auf unseren eigenen Praxiserfahrungen.
Wir bedanken uns herzlich bei Samsung für die Bereitstellung des Smartphones und das entgegengebrachte Vertrauen in dataholic.de.
