Arctic Freezer i35

Heute wurde uns von der Firma Arctic, ein Lüfter für Intel Boards zur Verfügung gestellt. Wie sich dieser Kühler bei einem i7-12700k schlägt, finden wir hier für euch heraus.

Vielen Dank an Arctic für das Vertrauen und dem Bereitstellen des Freezer i35.

Verpackung:


Das Behältnis ist in Blau gehalten. Mittig ist der Kühler abgebildet. Am linken Rand sind diverse Informationen aufgeführt. Das Firmenlogo ist oben linksseits und die Typenbezeichnung darunter.

Auf der linken Seite der Verpackung steht die Info, dass dieser Kühler für ein Intelsystem gedacht ist.

Auf der Rückseite befindet sich ein QR-Code, der auf die Webseite von Arctic verweist und zum online Manual führt.

Inhalt:

In der Verpackung befinden sich die folgenden Gegenstände:

  • eine Tüte mit Schrauben und Halterung
  • eine Backplate
  • der CPU Kühler mit vormontiertem Lüfter

Technische Details:

Kompatibilität
Intel Sockel:1700, 1200, 115X
Ram Freiraum:unbegrenzt
Garantie:10 Jahre
Betriebsumgebungstemperatur:0 – 40 °C
Heatsink
Heatpipes:4
Finnenmaterial:Aluminium
Finnenanzahl:54
Finnendicke:0,4 mm
Wärmeleitpaste:MX-5 (0.8g)
Lüfter
Lüftergröße:120
Geschwindigkeit:200 – 1800 rpm
Lüfterlager:Fluid Dynamic Bearing
Geräuschpegel:0.35 Sone
Stromstärke:0.12 A
Anschluss:4-Pin
Größe & Gewicht
Tiefe:91 mm
Breite:133 mm
Höhe:158.5 mm
Gewicht:734 g
Verpackung Breite: 144 mm
 Höhe: 168 mm
 Länge: 113 mm
Gewicht: 0.994 kg

Aufbau:

Auf einer Seite des Kühlkörpers, sitzt ein 120mm Lüfter von Arctic. Angeschlossen wird dieser mit einem 4-Pin Kabel auf dem Mainboard. In unserem Testexemplar sind die Rotoren in weiss. Es gibt ihn auch in anderen Farben sowie RGB Varianten.


Die Lamellen sind aus Aluminium und in silbern gehalten. Durch diese Blätter sind vier kupferne Heatpipes verlegt. Durch diese Rohre fließt die Kühlflüssigkeit.Die Rohre sind direkt mit der Bodenplatte verbunden und unterbrechen diese. Ein Zwischenraum wurde hier nicht festgestellt.

Die Seiten des Kühlers sind verschlossen. Somit kann hier keine Luft entweichen und der Grad der Kühlung wird erhöht.

Der Ventilator vorne ist auf den Kühlkörper angeklipst und nicht verschraubt.

Einbau:

Eine detaillierte Anleitung gibt es auf der Arctic Seite. Hierfür mit dem Smartphone den QR-Code auf der Verpackung scannen. Danach öffnet sich die Webseite mit der Anleitung.

Im ersten Schritt werden die Stifte, durch die jeweilige Öffnung auf der Backplate geschoben und mit Gummiringen befestigt.

Diese Stifte werden samt Bodenplatte, durch die Öffnung im Mainboard gesteckt.
Auf der Vorderseite des Boards, werden auf die Bolzen gummierte Abstandshalter eingesetzt. Auf diese Halter wird die Halterung für den Kühler gelegt und mit vier Schrauben fixiert.

Etwas Wärmeleitpaste auf die Oberfläche der CPU geben und nicht vergessen weniger ist hier mehr. Jetzt wird die Folie vom Kühlkörper entfernt. Diese Einheit wird auf die CPU gesetzt und die Schrauben festgezogen.

Kühlung:

Bei einem i7-12700k kommt der Kühler an seine Grenzen. Unter prime95 erreichten zwei der Kerne die 100 °C und die CPU taktete sich herunter. Dieser Test wurde mehrfach durchgeführt, immer mit dem gleichen Ergebnis. Die Zimmertemperatur betrug 25°C während der Überprüfung.

Idle: 44°C
Gaming: 78°C
Vollast: 100°C

Anmerkung zu prime95: Dies ist ein Programm, das die CPU komplett auslastet. Im normalen Umfeld geschieht es selten.

Lautstärke:

Die Laustärke variiert hier ebenfalls.

Idle: : 33 dB(A)
Gaming: 40 dB(A)
Volllast: 43 dB(A)

Beim Gaming stört es nicht, denn dort wird standardmäßig ein Kopfhörer getragen. Bei maximaler Umdrehungszahl der Rotoren ist es unangenehm und wird als störend empfunden.

Fazit:


Der Arctic Freezer ist ein durchdachter Lüfter. Selbst einen i7-12700k kann er kühlen, wenn dieser nicht gefordert wird. Bei dem Programm prime95 wird die CPU massiv unter Druck gesetzt. Dies geschieht in der Realität nicht. Während des normalen Arbeitens mit dem PC, Videoschnitt und Gaming hat sich die CPU nicht heruntergetaktet. Bis auf gelegentliche Peaks, blieb der Kühler bei den Officetätigkeiten leise. Wer einen i5 sein Eigen nennt, oder einen kleineren Prozessor benutzt, der ist mit diesem gut beraten. Wer einen i7 beziehungsweise einen i9 hat und/oder diese übertaktet, für diese Szenarien ist der Freezer nicht geeignet. Dieser Personenkreis greift eher zu anderen Kühllösungen. Da es den Ventilator in diversen Ausführungen gibt, kann er für jeden Low Cost Build herangezogen werden. Ein Einsatz in einem HTPC wäre denkbar. Da reicht die Kühlleistung aus. Grundlegend ist er ein guter Lüfter, für normale Gaming PCs.

Aufgrund dieser Werte erhält dieser Lüfter den DataHolic Preis/Leistung Award.

Pro:

  • günstig
  • diverse Varianten verfügbar

Neutral:

  • Anleitung nur im Internet

Contra:

  • nur bedingt für i7-12700k + geeignet
  • hohe Lautstärke unter Last

Link: https://www.arctic.de/Freezer-i35/ACFRE00094A

Preis: 38,95 €

DataHolic