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Perfektes WLAN im ganzen Zuhause: So wertet die Mesh-Technologie kabellose Netzwerke auf

Düsseldorf, 28. Februar 2024 – Schnelles und stabiles Internet auch in den entlegensten Winkeln des Hauses oder der Wohnung, ohne sich mit dem Smartphone, Tablet oder Laptop beim Wechsel von Raum zu Raum ständig in einen anderen WLAN anmelden zu müssen –mit einem Mesh-Netzwerk ist das problemlos möglich. TP-Link hat zahlreiche Produkte im Portfolio, mit denen ein effizientes und auf die individuellen Gegebenheiten angepasstes Mesh-System in beinahe jedem Szenario einfach installiert werden kann.

Warum überhaupt Mesh, wo es doch Powerline- und Repeater-Lösungen gibt?

Wer sein WLAN über die Grundreichweite des Routers hinaus erweitern will, hat dafür mit sogenannten Repeatern (zuweilen auch als Extender bezeichnet) oder Powerline-Adaptern (PLC) zwei einfache und günstige Möglichkeiten. In beiden Fällen besteht die notwendige Hardware meist aus kompakten und oftmals mit Antennen versehenen Steckdosen-Modulen, die sich leicht installieren lassen. Es gibt daneben auch Repeater oder Range Extender, die etwas größer sind und wie Router oder Access Point frei im Raum aufgestellt oder an der Wand montiert werden.

Repeater integrieren sich in das bestehende, vom Basis-Router erzeugte WLAN und verstärken dessen Signal – so wird die Reichweite faktisch um sie herum erweitert. Das kann dann mit mehreren Geräten in verschiedene Richtungen wiederholt werden.

Powerline-Adapter werden in der Regel paarweise verwendet und nutzen das vorhandene Stromnetz in Haus oder Wohnung als kabelgebundene Verbindung, um das Heimnetzwerk zu erweitern. Dabei erstellen sie ein eigenes WLAN-Netzwerk, das unabhängig vom WLAN des Routers ist.

Vor allem die Funktionsweise von herkömmlichen Powerline-Adapter macht aber einen großen Nachteil solcher Lösungen deutlich: Sie erzeugen eigene Netzwerke, die nicht direkt miteinander oder mit dem Basis-WLAN verbunden sind und somit ein konstantes Ummelden der Endgeräte beim Wechsel des Standortes erfordern. Gleiches gilt oftmals auch für Repeater, die eine neue Instanz des Basis-Netzwerkes erzeugen (oft erkennbar an der Basis-SSID, die um einen Zusatz wie „EXT“ oder „REP“ erweitert wird); neuere und hochwertige Modelle können zwar die SSID des Basis-WLAN übernehmen und somit theoretisch das bestehende Netzwerk erweitern – technisch handelt es sich aber weiterhin um zwei getrennte Netzwerke. Ein geschmeidiger Wechsel der Endgeräte je nach Standort zwischen Basis- und dem vom Repeater erzeugten WLAN ist dadurch weiterhin nicht zuverlässig gegeben. Das liegt vorrangig daran, dass Endgeräte das jeweilige Netzwerk, mit dem sie verbunden sind, aus Stabilitätsgründen nur ungern wechseln, selbst wenn ein anderes WLAN besseren Empfang bietet. Kommt es dann noch zum Wechsel, kann das je nach aktueller Dienstnutzung auf dem jeweiligen Gerät zusätzlich recht disruptiv sein: Die vorübergehende Unterbrechung der Datenverbindung führt zu Rucklern, Einfrieren oder durch etwaige Neuvergabe der IP sogar zu Abbrüchen offener Verbindungen und  Streaming-Vorgängen.

Was Mesh-Netzwerke besser machen

Mesh-Netzwerke bedienen sich einer Palette von Maßnahmen und Technologien, um die Nachteile von Repeatern oder Powerline-Adaptern zu umgehen. Zunächst einmal bestehen sie aus einem Basis-Modul und diversen Access Points bzw. Knoten; wie viele Knoten das sein dürfen, ist nicht begrenzt und kann dynamisch und individuell anhand der jeweiligen Räumlichkeiten sowie des konkreten Abdeckungsbedarfes angepasst werden.

Der größte Vorteil, den ein aus einer solchen Basis und einem oder mehreren Knoten bestehendes Mesh bietet, ist, dass alle Module ein gemeinsames WLAN erzeugen – und zwar nicht nur dem Namen bzw. der SSID nach, sondern auch technisch: Alle Geräte im Mesh sind in einem Netzwerk miteinander verbunden und können dynamisch und effizient miteinander kommunizieren. Das bedeutet auch, dass Endgeräte bzw. Clients sich fließend durch das Netzwerk bewegen und die Access Points je nach Bedarf ohne nennenswerte Unterbrechungen wechseln können. Dazu bedient sich das Mesh sogenannter Roaming-Protokolle, wodurch die Access Points Endgeräte beim Standortwechsel aktiv an einen anderen, effektiveren Knotenpunkt im gleichen Mesh weiterreichen können.

Darüber hinaus beherrschen Mesh-Geräte und -Systeme weitere Technologien wie Selbstheilung und adaptives Routing und nutzen teilweise sogar KI, um das Netzwerk stabil, schnell und effizient zu halten.

Einrichtung: Einfach … und vor allem flexibel

Ein weiterer Vorteil eines Mesh-Netzwerkes ist, dass es ganz einfach eingerichtet ist. Egal ob das Internet aus einem gewöhnlichen Modem, der Internetbox des Providers, einer Fritzbox oder einem anderen eigens angeschafften Modemrouter kommt: Der Mesh-Controller bzw. der Hub wird einfach per LAN-Kabel an das Modem bzw. den Modemrouter angeschlossen und kann von dort aus dann direkt das Mesh erzeugen. Die Modemrouter VX231v und VX800v von TP-Link können sogar selbst ein EasyMesh-kompatibles WLAN erzeugen und machen somit den zusätzlichen LAN-Anschluss eines dedizierten Mesh-Hubs überflüssig.

Und da sich Mesh-Netzwerke quasi selbst verwalten, funktioniert deren Erweiterung durch das Hinzufügen weiterer Knotenpunkte bzw. Access Points auch ganz einfach, da keine komplizierten Konfigurationen vorgenommen werden müssen – einfach den Access Point innerhalb des bestehenden Mesh-Netzwerkes positionieren und aktivieren, fertig. Idealerweise erkennt der Neuzugang das existierende Netzwerk und gliedert sich selbstständig ein. Gegebenenfalls muss der Nutzer lediglich per Web-GUI oder Mobil-App das gewünschte Mesh auswählen und bestätigen; umständliches Einrichten und Festlegen von Protokollen, Regeln oder Prioritäten entfällt aber.

Selbstverständlich bieten Mesh-Systeme für Nutzer, die sich erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten wünschen, aber auch vielfältige Anpassungsoptionen – bei Geräten von TP-Link lässt sich beispielsweise in modernen Apps oder per Web-GUI intuitiv, aber bei Bedarf sehr genau festlegen, welche Geräte das Roaming nutzen oder lieber auf einen bestimmten Access Point konzentrieren sollen oder welche Bänder und Frequenzen jeweils bevorzugt werden. Darüber hinaus stehen natürlich alle Komfort- und sicherheitsrelevanten Optionen konventioneller WLAN-Setups zur Verfügung.

EasyMesh – der Standard für alle

Was ist, wenn Nutzer bereits Extender oder andere Access Points besitzen und diese in ein Mesh-Netzwerk integrieren möchten? Oder in einem Raum oder Wohnbereich gegebenenfalls einen speziellen Gaming-Router betreiben möchten? Solche Geräte können mittels EasyMesh problemlos integriert werden: Die von der WiFi Alliance eingeführte Zertifizierung garantiert, dass EasyMesh-zertifizierte Geräte verschiedener Hersteller problemlos in ein gemeinsames Mesh integriert werden können.

TP-Link hat eine Reihe von WiFi-Routern, Range Extendern und Powerline-WiFi-Adaptern im Portfolio, die mit EasyMesh kompatibel sind. So können zum Beispiel Geräte wie der neue WiFi-7-Router BE800 oder der Gaming-Router GE800 mit Range Extendern wie dem schicken Archer E5 oder dem kompakten RE330 und Powerline-Adaptern wie dem PGW2440 KIT kombiniert werden, um ein gemeinsames Mesh-Netzwerk zu bilden. Verwaltet werden das Mesh und die Geräte dann zum Beispiel über die TP-Link Tether-App oder das Web-Interface für TP-Links EasyMesh-kompatible WiFi-Router und Range Extender: Der Hauptrouter fungiert dann wie gehabt als zentraler Hub (Mesh-Controller), auf dem WLAN-Einstellungen wie SSID, Passwort und erweiterte Funktionen wie Zugriffskontrolle und QoS auf dem Router festgelegt oder angepasst werden; diese werden dann vom Router mit dem gesamten Mesh und allen darin eingebundenen Geräten synchronisiert.

Deco Mesh: Darf’s ein bisschen mehr sein?

Den Goldstandard für Mesh-Netzwerke stellt aber TP-Links Deco-Serie dar: Entsprechend einem Baukasten-System finden sich in der Deco-Produktfamilie diverse und frei kombinierbare Lösungen für unterschiedlichste Szenarien – von günstigen WiFi-5-Kits für Einsteiger (wie dem Deco S4) bis zu den neuesten WiFi-7-fähigen Tri-Band-Systemen, wie dem Deco BE85; und mit dem X50-Outdoor gibt es sogar eine Lösung für die Terrasse oder den Garten, die nach IP65-Zertifizierung staub- und wassergeschützt ist. Deco-Geräte gibt es außerdem mit 5G/4G-Konnektivität, bei denen die mobile Internetverbindung sowohl als primäre Verbindung als auch als Backup zu einem regulären Festnetz-Anschluss genutzt werden kann.

Wie individuell das eigene Szenario auch ist – Neubau, renovierter Altbau, Eigenheim, Wohnung, zu überbrückende Etagen, Arbeitsraum im Keller oder Dachboden, zu dicke Wände, nicht genügend Steckdosen, großer Garten, separate Garage: In der Deco-Produktfamilie findet sich immer eine passende Kombination.

Deco-Geräte unterstützen außerdem Ethernet-Backhaul-Verbindungen. Das bedeutet, dass jeweils zwei Deco-Geräte – das können übrigens auch unterschiedliche Modelle sein – mit einem Ethernet-Kabel verbunden werden können. Sie übertragen die Daten zwischen den beiden Geräten dann über die Ethernet-Verbindung, die je nach Gegebenheiten stabiler und schneller sein kann als drahtlose Verbindungen. Um eine Ethernet-Backhaul-Verbindung zu nutzen, müssen jedoch nicht alle Deco-Geräte verkabelt sein – stattdessen kann eines für Ethernet- und ein anderes für einen drahtlosen Backhaul eingerichtet werden, wenn dies zum Beispiel beim Überbrücken einer Etage notwendig ist. Dabei konfiguriert und priorisiert Deco automatisch eine Ethernet-Verbindung, sobald eine solche zwischen Deco-Geräten hergestellt wird. Das Deco PX50 verfügt außerdem über ein integriertes Powerline-Modul, wodurch er gleichzeitig LAN-, WLAN-Mesh- und Powerline-Verbindungen handhaben kann.

Ein weiterer, nicht zu verachtender Vorteil der Deco-Reihe ist das zeitlose und zurückhaltende Design der Module: Die unauffällige Formsprache, die ohne externe Antennen auskommt, sorgt zusammen mit der weißen Farbgebung mit wenigen schwarzgrauen Akzenten dafür, dass sich sämtliche Deco-Geräte dezent und angenehm in jeden Haushalt integrieren lassen und damit nicht nur technisch, sondern auch visuell ihren Dienst kaum merklich, aber zuverlässig verrichten.

Fazit: Ob Easy oder Deco – Hauptsache Mesh

Mesh-Netzwerke sind die perfekte Lösung oder Basis, um Wohnräume von klein bis groß und egal mit welchem Layout bis in den entlegensten Winkel mit schnellem und sicherem Internet auszustatten und gleichzeitig den dynamischen Standortwechsel mit mobilen Endgeräten so selbstverständlich und stabil zu gestalten, dass die Benutzer den Wechsel von Knoten zu Knoten gar nicht bemerken.

Trotz der Komplexität der zugrunde liegenden Mesh-Technologie ist die Einrichtung und Konfiguration dabei denkbar einfach und flexibel. Und mit den EasyMesh- und Deco-Produkten von TP-Link ist diese modernste Form der Heimnetzwerk-Technologie erschwinglich und für jedes beinahe jedes denkbare Szenario verfügbar.

Noch mehr Informationen und Spezifikationen finden sich auf den jeweiligen Produktseiten sowie auf tp-link.com/de.

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