Donnerstag, September 17, 2026
Portable Devices

BOOX Go 6 (Gen II) im Test: Wenn aus dem E-Reader plötzlich ein digitales Notizbuch für die Jackentasche wird

Table of Contents

    Es gibt technische Geräte, deren Konzept schon nach wenigen Minuten vollständig erklärt ist. Ein klassischer E-Reader gehört normalerweise dazu: Buch auswählen, Seite öffnen, lesen, gelegentlich umblättern und irgendwann feststellen, dass der Akku erstaunlicherweise noch immer nicht leer ist. Das BOOX Go 6 (Gen II) weigert sich ziemlich konsequent, in dieser einfachen Schublade liegen zu bleiben. Äußerlich bleibt es ein ausgesprochen kompakter 6-Zoll-E-Reader, technisch steckt dahinter jedoch ein kleines Android-System mit Google Play Store, WLAN, Bluetooth, microSD-Erweiterung, Mikrofon, USB-C, anpassbarer Beleuchtung und erstmals innerhalb dieser Modellreihe einer richtigen Stiftunterstützung. Genau diese Kombination verändert den Charakter des Geräts stärker, als ein Blick auf das Datenblatt zunächst vermuten lässt.
    Der Generationswechsel wirkt auf dem Papier nämlich beinahe unspektakulär. 6 Zoll, 1.448 × 1.072 Pixel, 300 ppi, 32 GB interner Speicher, ein Octa-Core-Prozessor mit 2,0 GHz und ein 1.500-mAh-Akku waren in ähnlicher Form bereits bekannt. Der Arbeitsspeicher wächst gegenüber dem vorherigen Go 6 von 2 auf 3 GB, das Gehäuse wurde überarbeitet und bringt nun rund 160 statt 146 Gramm auf die Waage. Revolution sieht anders aus. Der entscheidende Unterschied sitzt an einer Stelle, die in klassischen Vergleichstabellen leicht zwischen RAM, Gewicht und Akkukapazität untergeht: Das Go 6 (Gen II) unterstützt den aktiven BOOX InkSense Plus. Aus einem Gerät zum Konsumieren von Text wird damit ein Gerät, auf dem Texte kommentiert, Gedanken festgehalten und kleine Notizen geschrieben werden können.
    Das klingt zunächst nach einer zusätzlichen Funktion. Im Alltag ist es eher eine Verschiebung des gesamten Konzepts.

    Sechs Zoll sind keine Einschränkung, sondern die eigentliche Idee

    Große E-Paper-Tablets haben einen offensichtlichen Vorteil: Platz. Ein 10,3-Zoll-Gerät eignet sich hervorragend für PDFs, wissenschaftliche Arbeiten, handschriftliche Notizen und längere Besprechungsprotokolle. Gleichzeitig entsteht genau das Problem, das klassische Notizbücher seit Jahrhunderten kennen. Je größer die Schreibfläche wird, desto häufiger bleibt sie dort liegen, wo sie zuletzt benutzt wurde.
    Das Go 6 (Gen II) dreht diese Logik um. Mit 149 × 109 × 6,8 Millimetern und etwa 160 Gramm ist es näher an einem kleinen Taschenbuch als an einem Tablet. Zusammen mit dem magnetischen Schutzcover wächst das Paket natürlich etwas, bleibt aber deutlich unterhalb dessen, was ein typisches 10-Zoll-E-Paper-Gerät samt Hülle beansprucht. In einer Tasche zwischen Smartphone, Schlüsseln und Kopfhörern fällt das Gerät kaum auf. In einem Rucksack verschwindet es fast vollständig.
    Genau darin liegt seine größte Stärke. Der beste digitale Notizblock ist nicht zwingend derjenige mit der größten Fläche oder den meisten Funktionen. Es ist häufig derjenige, der überhaupt dabei ist.
    Die sechs Zoll setzen allerdings klare Grenzen. DIN-A4-PDFs werden nicht plötzlich angenehm lesbar, nur weil 300 ppi vorhanden sind. Eine wissenschaftliche Veröffentlichung mit zwei Spalten, Tabellen und kleinen Fußnoten verlangt nach Vergrößerung oder Ausschnittsnavigation. Bei EPUB-Dateien sieht die Sache völlig anders aus. Schriftgröße, Zeilenabstand und Ränder lassen sich anpassen, wodurch das kleine Display ausgezeichnet funktioniert. Romane, Fachbücher in fließendem Layout, längere Webtexte und einfache Dokumente passen hervorragend zum Format.
    Damit ergibt sich eine klare Rollenverteilung: Das Go 6 (Gen II) möchte kein verkleinertes 10-Zoll-Notiztablet sein. Es ist ein E-Reader, der gelernt hat zu schreiben.

    Das Display: 300 ppi und die angenehme Abwesenheit von Spektakel

    Beim Display bleibt BOOX konservativ, und das ist in diesem Fall keineswegs negativ gemeint. Das monochrome 6-Zoll-ePaper-Panel löst mit 1.448 × 1.072 Pixeln auf. Daraus ergeben sich 300 Pixel pro Zoll, also jene Pixeldichte, die sich bei hochwertigen E-Readern inzwischen als ausgesprochen sinnvoller Wert etabliert hat.
    Buchstaben erscheinen sauber definiert, Rundungen wirken ordentlich und kleine Schriften bleiben erstaunlich gut lesbar. Der Effekt unterscheidet sich grundsätzlich von einem hochauflösenden OLED. Ein OLED versucht mit Kontrast, Farbsättigung und Leuchtkraft Aufmerksamkeit zu erzeugen. E-Paper funktioniert fast gegenteilig. Je länger auf das Go 6 geschaut wird, desto weniger fällt das Display selbst auf. Genau das ist seine Aufgabe.
    Besonders draußen zeigt sich der systembedingte Vorteil. Ein klassisches Display muss gegen einfallendes Licht anleuchten. E-Paper profitiert davon. Helles Umgebungslicht verbessert die Wahrnehmung der Darstellung, statt sie zwangsläufig zu verschlechtern. Auf dem Balkon, im Zug am Fenster oder draußen auf einer Bank wirkt Text deshalb angenehm natürlich.
    Eine kleine physikalische Pointe bleibt: Ausgerechnet ein Gerät ohne klassisches leuchtendes Display fühlt sich bei strahlendem Sonnenschein besonders wohl. OLED-Flaggschiffe mobilisieren in solchen Situationen enorme Spitzenhelligkeiten und komplexe Helligkeitsregelungen. Das Go 6 liegt daneben und verhält sich sinngemäß wie Papier: „Mehr Licht? Wunderbar.“
    Ganz ohne Beleuchtung muss es trotzdem nicht auskommen. BOOX integriert eine Frontbeleuchtung mit einstellbarer Farbtemperatur. Kaltes Licht eignet sich eher für helle Umgebungen, wärmere Einstellungen wirken am Abend angenehmer. Anders als bei LCD oder OLED sitzt die Beleuchtung konzeptionell nicht hinter den dargestellten Pixeln. Das Licht wird über die Oberfläche verteilt. Dadurch bleibt der typische Charakter eines reflektiven E-Paper-Panels weitgehend erhalten.
    Die plane Front mit entspiegeltem Deckglas verleiht dem Gerät zusätzlich eine angenehm geschlossene Oberfläche. Gleichzeitig sollte der Begriff „papierähnlich“ nicht überstrapaziert werden. Glas bleibt Glas und E-Paper bleibt eine elektronische Anzeige. Der visuelle Eindruck nähert sich bedrucktem Material deutlich stärker an als ein klassisches Tablet, eine Seite aus einem Taschenbuch wird dadurch aber nicht plötzlich digital reproduziert.

    E-Paper bleibt E-Paper – und genau deshalb braucht es Verständnis

    Zu einem fairen Fazit gehört eine Eigenart, die jedes E-Paper-Gerät begleitet: Der Bildaufbau funktioniert anders als bei LCD und OLED. Bewegungen, Animationen und schnelles Scrollen gehören nicht zur natürlichen Komfortzone dieser Technik. Unterschiedliche Refresh-Modi können Geschwindigkeit und Bildqualität gegeneinander verschieben. Schnellere Aktualisierung bedeutet häufig mehr sichtbare Rückstände vorheriger Bildinhalte, während hochwertige vollständige Aktualisierungen etwas länger benötigen.
    Ghosting ist deshalb nicht automatisch ein Defekt. Es gehört zum physikalischen Prinzip der Anzeige und lässt sich über passende Aktualisierungsmodi reduzieren.
    Bei einem Buch spielt das kaum eine Rolle. Eine Seite wird aufgebaut, anschließend bleibt sie statisch stehen. Genau hier zeigt E-Paper seine Stärke. Bei einer Android-App mit Animationen, gleitenden Menüs und ständig wechselnden Elementen wird dagegen sichtbar, dass Android ursprünglich nicht für elektronische Tinte entwickelt wurde.
    Das führt zu einer wichtigen Erkenntnis: Der Google Play Store verwandelt das Go 6 nicht in ein Galaxy Tab im Taschenformat. Er erweitert einen E-Reader um Apps.
    Diese Reihenfolge ist entscheidend.

    Android 11: große Freiheit mit einem ziemlich alten Fundament

    BOOX setzt weiterhin auf Android 11. Im Jahr 2026 ist das schwer zu übersehen. Android 11 erschien bereits 2020 und gehört damit softwareseitig definitiv nicht mehr zur jungen Generation. Gerade bei einem neu vorgestellten Gerät wäre eine aktuellere Android-Basis wünschenswert gewesen.
    Das ist einer der deutlichsten Kritikpunkte am Go 6 (Gen II).
    Der praktische Vorteil der Android-Architektur bleibt trotzdem erheblich. Der integrierte Google Play Store erlaubt die Installation zahlreicher Anwendungen. Unterschiedliche E-Book-Plattformen müssen dadurch nicht über proprietäre Umwege zusammengeführt werden. Kindle, andere Lesedienste, Cloud-Anwendungen oder spezialisierte Tools können grundsätzlich direkt auf dem Gerät laufen, sofern deren aktuelle Version Android 11 weiterhin unterstützt und die Bedienoberfläche mit E-Paper sinnvoll harmoniert.
    Genau hier unterscheidet sich BOOX von stärker abgeschotteten Reader-Konzepten. Statt einen hübschen digitalen Buchladen mit fest definierter Außengrenze zu bauen, entsteht ein kleiner Android-Computer mit E-Paper-Bildschirm.
    Freiheit bringt allerdings Komplexität mit. Ein Kindle ist für einen sehr eng umrissenen Zweck gebaut. BOOX muss Android, E-Paper-Optimierung, Refresh-Verhalten, App-Kompatibilität, Energieverwaltung und eigene Anwendungen unter einen Hut bekommen. Entsprechend umfangreicher wirkt die Oberfläche. Wer ausschließlich ein Buch öffnen und lesen möchte, benötigt einen Teil dieser Möglichkeiten nie.
    Das ist kein Widerspruch, sondern die zentrale Charakterfrage des Geräts: Einfachheit durch Begrenzung oder Flexibilität durch Offenheit.
    Das Go 6 entscheidet sich klar für die zweite Variante.

    3 GB RAM: nur ein Gigabyte mehr, aber an der richtigen Stelle

    Der Vorgänger musste mit 2 GB Arbeitsspeicher auskommen. Das Gen-II-Modell besitzt 3 GB. Prozentual entspricht das einer Steigerung um 50 Prozent, was spektakulärer klingt, als der absolute Zuwachs von einem Gigabyte vermuten lässt.
    Bei einem E-Reader ist dieser zusätzliche Speicher trotzdem sinnvoll. Android selbst benötigt Arbeitsspeicher, ebenso Hintergrundprozesse und Apps. Ein klassischer E-Reader mit vollständig proprietärem Betriebssystem kann wesentlich sparsamer dimensioniert werden. Ein offenes Android-Gerät profitiert dagegen von jeder zusätzlichen Reserve.
    Wunder sind nicht zu erwarten. 3 GB machen aus dem Go 6 keinen Hochleistungsrechner. Mehrere schwere Anwendungen parallel, aufwendige Webseiten oder moderne Apps mit großzügigem Speicherbedarf bleiben keine ideale Beschäftigung für dieses Gerät. Für NeoReader, Notizen, Bibliotheksverwaltung und einige typische Android-Anwendungen reicht die Ausstattung wesentlich besser zum Konzept.
    Der 2,0-GHz-Octa-Core-Prozessor verfolgt eine ähnliche Philosophie. Benchmarks wären hier ungefähr so spannend wie ein Beschleunigungsrennen zwischen zwei Bibliothekswagen. Entscheidend ist, ob Seitenwechsel, Menüs, Notizen und Anwendungen ausreichend schnell reagieren. Die gefühlte Geschwindigkeit hängt zudem stark vom E-Paper-Refresh ab. Eine CPU kann eine Oberfläche längst berechnet haben, während das Panel noch mit der sichtbaren Aktualisierung beschäftigt ist.
    Das Go 6 muss deshalb nicht schnell wie ein Smartphone wirken. Es muss schnell genug sein, damit die Technik beim Lesen und Schreiben nicht ständig im Weg steht.

    32 GB und microSD: endlich kein künstlicher Speicherstress

    Intern stehen 32 GB zur Verfügung. Für reine E-Books ist das bereits sehr viel. EPUB-Dateien benötigen meist vergleichsweise wenig Speicher, sodass eine Bibliothek mit Tausenden Büchern keine unrealistische Vorstellung ist. PDFs, Comics, Hörbücher und andere Medien verändern die Rechnung jedoch deutlich.
    Deshalb ist der microSD-Steckplatz wichtiger, als die nackten 32 GB vermuten lassen.
    Speichererweiterung klingt 2026 fast schon nostalgisch. Bei Smartphones wurde sie in vielen höheren Preisklassen längst wegrationalisiert. Das Go 6 erlaubt dagegen, eine Speicherkarte einzusetzen und damit die lokale Bibliothek erheblich auszubauen. Gerade für ein Gerät, dessen grundlegende Idee auf einer möglichst unabhängigen mobilen Bibliothek basiert, ist das konsequent.
    BOOX unterstützt eine ungewöhnlich breite Palette an Formaten. PDF, EPUB, EPUB3, MOBI, AZW3, DJVU, CBR, CBZ, DOC, DOCX, RTF, HTML, TXT, PPT und PPTX gehören ebenso dazu wie verschiedene Bild- und Audioformate. Nicht jedes davon ergibt auf sechs Zoll gleichermaßen viel Sinn. Eine PowerPoint-Präsentation auf einem monochromen 6-Zoll-E-Paper-Display ist technisch möglich, aber ähnlich wie ein Umzug mit einem Sportwagen: Das Ziel wird erreicht, die Konstruktion war ursprünglich nur für etwas anderes gedacht.
    Die Offenheit bleibt trotzdem wertvoll. Dateien müssen nicht erst in ein bestimmtes Ökosystem übersetzt werden, bevor sie gelesen werden können.

    Der InkSense Plus verändert das Go 6

    Die vielleicht spannendste Neuerung ist der InkSense Plus. Der aktive Stift unterstützt 4.096 Druckstufen sowie Neigungserkennung, besitzt eine seitliche Funktionstaste und eine austauschbare Spitze. Im Inneren steckt ein 80-mAh-Akku, geladen wird über USB-C. Mit rund 15,3 Gramm und 157,5 Millimetern Länge fühlt er sich eher nach Schreibgerät als nach kleinem Zubehörstift an.
    Die 4.096 Druckstufen klingen zunächst nach einer Zahl aus dem Grafiktablet-Katalog. Für einfache handschriftliche Notizen wäre eine derart feine Abstufung nicht zwingend erforderlich. Entscheidend ist vielmehr, dass Striche natürlich auf unterschiedlichen Druck reagieren können und der Stift nicht lediglich einen binären Zustand aus „berührt“ und „berührt nicht“ kennt.
    Besonders interessant ist die technische Umsetzung. Der InkSense Plus ist ein aktiver Stift und speziell für kompatible BOOX-Geräte vorgesehen. Beim Go 6 (Gen II) ist genau dieser Stift relevant. Ein beliebiger passiver Stylus ersetzt ihn nicht, und die Unterstützung klassischer Stiftstandards sollte nicht vorausgesetzt werden.
    Damit entsteht auch ein kleiner Nachteil: Der Stift benötigt Energie. Ein klassischer EMR-Stift kann ohne eigenen Akku auskommen, der InkSense Plus nicht. USB-C entschärft das Problem erheblich, weil kein proprietäres Ladekabel erforderlich ist. Trotzdem existiert plötzlich ein zweiter Akku in einem Produktverbund, dessen eigentliche Attraktion gerade darin besteht, erstaunlich selten nach einer Steckdose zu verlangen.
    Die seitliche Taste ist im Alltag wesentlich interessanter als irgendeine vierstellige Druckstufenangabe. Schnell erreichbare Funktionen reduzieren Unterbrechungen während des Schreibens. Bei einem Gerät dieser Größe zählt jeder vermiedene Griff in ein Menü.

    Ein kleines Notizbuch mit digitalen Nebenwirkungen

    Auf sechs Zoll entstehen keine seitenfüllenden Mindmaps. Auch ausführliche Besprechungsprotokolle fühlen sich auf einem größeren BOOX-Gerät natürlicher an. Doch genau darin liegt nicht der Zweck.
    Das Go 6 eignet sich für Telefonnummern, Stichworte, spontane Gedanken, kurze Aufgabenlisten, Kommentare in Büchern und jene kleinen Informationen, die normalerweise auf einem Stück Papier, in einer Smartphone-App oder im eigenen Kurzzeitgedächtnis landen.
    Letzteres besitzt bekanntlich eine bemerkenswert eigenwillige Speicherverwaltung. Der Gedanke „Das merke ich mir bis später“ gehört vermutlich zu den ältesten nicht dokumentierten Datenverluststrategien der Menschheitsgeschichte.
    Ein kleiner E-Paper-Reader mit Stift ist für solche Situationen erstaunlich schlüssig. Das Gerät ist schnell zur Hand, die Notiz bleibt digital erhalten und die Oberfläche drängt nicht unmittelbar zu Nachrichten, sozialen Netzwerken oder einem Browser mit 37 geöffneten Tabs.
    Das ist keine technische Funktion im engeren Sinne, sondern eine Folge der Hardware. E-Paper ist schlecht darin, Aufmerksamkeit durch Bewegung einzufangen. Genau diese vermeintliche Schwäche kann bei konzentriertem Arbeiten zur Stärke werden.
    „Das Gerät kann weniger Ablenkung“ klingt als Werbespruch vermutlich katastrophal. Als Werkzeugbeschreibung trifft es den Charakter erstaunlich gut.

    Schreiben auf sechs Zoll: überraschend sinnvoll, aber nicht grenzenlos

    Die Stiftunterstützung darf nicht mit einem ausgewachsenen digitalen Notizsystem verwechselt werden. Sechs Zoll bleiben sechs Zoll. Längere handschriftliche Texte verlangen häufiger nach Seitenwechseln, und große Skizzen stoßen schnell an geometrische Grenzen.
    Dafür ist die Kombination aus kompakter Fläche und präzisem Stift ideal für Annotationen. Text markieren, eine Randnotiz ergänzen, eine Passage kennzeichnen oder einen kurzen Gedanken festhalten: Genau hier fühlt sich die Funktion sinnvoll an.
    Der Unterschied zu einer Bildschirmtastatur ist größer, als technische Daten ausdrücken können. Auf einem kleinen E-Paper-Gerät längere Texte über eine virtuelle Tastatur einzugeben, gehört nicht zu den großen ergonomischen Errungenschaften unserer Zeit. Handschrift umgeht dieses Problem elegant.
    Das Schreibgefühl hängt dabei nicht ausschließlich vom Stift ab. Displayoberfläche, Latenz, Refresh-Verhalten und Software müssen zusammenspielen. Die entspiegelte Glasoberfläche erzeugt keine perfekte Papierillusion, bietet aber eine wesentlich passendere Grundlage als spiegelglattes Smartphoneglas.
    Der InkSense Plus macht aus dem Go 6 deshalb kein Grafiktablet. Er macht es zu einem brauchbaren digitalen Taschenblock. Genau diese realistischere Einordnung lässt die Funktion überzeugender erscheinen.

    NeoReader ist wichtiger als Android

    Bei all der Aufmerksamkeit für Google Play, Apps und offene Software darf NeoReader nicht untergehen. Die integrierte Leseanwendung gehört zum eigentlichen Kern des Systems.
    Schriftarten, Abstände, Ränder und Darstellung lassen sich anpassen. Gerade auf einem kleinen Display sind solche Einstellungen keine kosmetischen Extras. Ein etwas kleinerer Rand kann spürbar mehr Text auf die Seite bringen, während ein passender Zeilenabstand die Lesbarkeit verbessert. EPUB und andere dynamische Formate profitieren besonders davon.
    Hinzu kommen Markierungen, handschriftliche Annotationen und Suchfunktionen. Ein Dark Mode ist innerhalb von NeoReader ebenfalls vorhanden. Bei E-Paper ist ein dunkles Layout allerdings eher eine persönliche Darstellungsoption als dieselbe technische Energiesparfunktion, die von OLED-Geräten bekannt ist.
    Der eigentliche Vorteil liegt in der Verzahnung. Ein offenes Android-System ist nett. Ein E-Reader wird aber erst dann gut, wenn das Lesen selbst nicht wie eine nachträglich installierte App wirkt. BOOX schafft hier eine deutlich bessere Balance als ein beliebiges Android-Tablet mit E-Paper-Panel.

    Frontlicht statt Nachttischlampe

    Die einstellbare Beleuchtung gehört zu jenen Funktionen, die nach wenigen Tagen selbstverständlich wirken. Das Go 6 bietet sowohl eine Anpassung der Helligkeit als auch der Farbtemperatur. Damit lässt sich tagsüber ein neutraleres beziehungsweise kühleres Licht verwenden und abends eine wärmere Darstellung einstellen.
    Gerade beim Lesen im Bett ist das praktisch. Eine externe Lampe ist nicht erforderlich, gleichzeitig muss kein helles Smartphone- oder Tabletpanel verwendet werden.
    Die Bezeichnung Frontlicht ist technisch wichtig. E-Paper erzeugt seine Darstellung nicht wie ein LCD durch eine permanent aktive Hintergrundbeleuchtung. Die zusätzliche Lichtquelle beleuchtet die Oberfläche. Ohne Frontlicht bleibt der Inhalt bei ausreichendem Umgebungslicht sichtbar.
    Das wirkt banal, verändert aber die Beziehung zum Akku erheblich. Eine statische E-Paper-Seite benötigt nicht kontinuierlich dieselbe Energie wie ein klassisches Display. Energie fließt vor allem bei Aktualisierungen und durch zusätzliche Komponenten wie Frontlicht, WLAN, Bluetooth, Prozessoraktivität und Anwendungen.

    1.500 mAh: klein nach Smartphone-Maßstäben, logisch für E-Paper

    Der Akku besitzt 1.500 mAh. Neben Smartphones mit 5.000 mAh und mehr sieht diese Zahl beinahe besorgniserregend aus. Ein direkter Vergleich wäre jedoch technisch unsinnig.
    Das Go 6 betreibt kein 120-Hz-OLED mit mehreren hundert oder gar weit über tausend Nits, kein Mobilfunkmodem und keinen Hochleistungs-SoC, der Spiele mit komplexer 3D-Grafik berechnet. E-Paper benötigt für statische Inhalte sehr wenig Energie.
    Die tatsächliche Laufzeit hängt deshalb ungewöhnlich stark von der Nutzung ab. Reines Lesen mit deaktiviertem WLAN und moderater oder ausgeschalteter Frontbeleuchtung ist extrem sparsam. Häufige Synchronisation, Android-Apps, Bluetooth, intensives Schreiben und hohe Beleuchtungsstufen erhöhen den Verbrauch.
    BOOX spricht entsprechend sinnvoll von mehreren Tagen statt einer mathematisch beeindruckenden, aber praktisch kaum reproduzierbaren Stundenangabe.
    USB-C gehört inzwischen glücklicherweise zur Selbstverständlichkeit. Der Anschluss unterstützt darüber hinaus OTG und kann für Audio genutzt werden. Da ein integrierter Lautsprecher fehlt, erfolgt die Audioausgabe über geeignete USB-C-Lösungen oder Bluetooth.

    Hörbücher ohne Lautsprecher: möglich, aber mit Absicht unsichtbar

    Bluetooth 5.0 erweitert das Gerät über seine offensichtliche Rolle hinaus. Hörbücher, Podcasts oder andere Audiodateien können über Bluetooth-Kopfhörer ausgegeben werden. WAV und MP3 werden nativ unterstützt.
    Ein eingebautes Mikrofon ist ebenfalls vorhanden. Das wirkt bei einem klassischen E-Reader zunächst ungefähr so erwartbar wie ein Scheibenwischer an einem Schreibtisch. Innerhalb eines offenen Android-Systems ergeben sich jedoch Anwendungsmöglichkeiten für Sprachfunktionen und kompatible Apps.
    Ein Lautsprecher fehlt dagegen. Für ein möglichst kompaktes Lesegerät ist diese Entscheidung nachvollziehbar. Wer Audio ohnehin über Kopfhörer nutzt, verliert wenig. Spontane Wiedergabe ohne Zubehör ist dafür nicht vorgesehen.

    Das Gehäuse: Reisegepäck im Miniaturformat

    BOOX beschreibt die Gestaltung als von Reisegepäck inspiriert. Normalerweise gehört eine solche Formulierung in die Kategorie jener Designgeschichten, bei denen ein Hersteller nachträglich noch eine emotionale Erklärung für ein paar Linien auf Kunststoff benötigt. Beim Go 6 (Gen II) lässt sich die Idee tatsächlich erkennen.
    Die Rückseite besitzt eine strukturierte Gestaltung, die das ansonsten sehr schlichte Gerät optisch auflockert. Die abgerundeten Ecken und das geringe Gewicht passen zum mobilen Anspruch. Unser weißes Testgerät wirkt zurückhaltend und deutlich weniger technisch als viele schwarze E-Reader.
    Die Verarbeitung hinterlässt einen sauberen Eindruck, ohne unnötige Zierelemente. Das BOOX-Logo bleibt dezent. An der Oberseite sitzt der Einschalter, weitere permanente Hardwaretasten für das Umblättern gibt es nicht. Genau hier entsteht gegenüber dem größeren Go 7 ein funktionaler Unterschied. Wer physische Blättertasten bevorzugt, bekommt sie beim Go 6 (Gen II) nicht.
    Auch eine automatische Bildschirmrotation fehlt. Das ist angesichts vorhandener Sensorik in zahlreichen Mobilgeräten etwas schade, im klassischen Hochformatbetrieb jedoch kein gravierender Nachteil.

    Das magnetische Cover gehört fast zum Konzept

    Bei einem mobilen Gerät mit Glasfront ist eine Schutzhülle weniger Modeaccessoire als Versicherung gegen die Gesetze der Schwerkraft. Das optionale magnetische Protective Case wird ohne komplizierte Halterungen befestigt und unterstützt Sleep/Wake. Das Gerät kann beim Öffnen beziehungsweise Schließen entsprechend reagieren.
    Das getestete helle Cover passt optisch hervorragend zur weißen Variante des Go 6 (Gen II). Innen bleibt die Gestaltung schlicht, außen sorgt eine leicht strukturierte Oberfläche für den Charakter eines kleinen Notizbuchs.
    Natürlich steigt das Gesamtgewicht. Das Cover bringt ungefähr 90 Gramm zusätzlich mit, wodurch aus dem 160-Gramm-Reader ein Paket um 250 Gramm wird. Das ist prozentual ein erheblicher Zuwachs, absolut jedoch weiterhin ausgesprochen wenig.
    Die Hülle zeigt gleichzeitig einen interessanten Zielkonflikt. Ohne Cover ist das Go 6 besonders dünn und leicht. Mit Cover wird es alltagstauglicher transportierbar. Bei einem Produkt, das ausdrücklich ständig unterwegs sein soll, gewinnt der Schutz in der Praxis meist gegen die letzten Gramm Gewichtsersparnis.

    Der kleine Reader und die große Konkurrenz

    Ein Vergleich mit klassischen Kindle- oder Kobo-Geräten zeigt, wie unterschiedlich dasselbe Grundproblem gelöst werden kann. Ein geschlossenes Lesesystem bietet meist eine sehr geradlinige Bedienung und enge Verzahnung mit dem jeweiligen Buchshop. BOOX setzt stattdessen auf Android, Dateifreiheit und Erweiterbarkeit.
    Das Go 6 (Gen II) ist dadurch komplizierter, aber auch unabhängiger.
    Besonders interessant wird diese Offenheit bei bereits bestehenden digitalen Bibliotheken. Unterschiedliche Anbieter müssen nicht zwangsläufig einen Hardwarewechsel erzwingen. Apps können parallel existieren, lokale Dateien lassen sich direkt verwenden und eine microSD-Karte erweitert den Speicher.
    Dafür kostet diese Freiheit Ressourcen. 3 GB RAM wären bei einem simplen proprietären Reader üppig, bei Android sind sie eher vernünftig bemessen. Der Prozessor muss mehr erledigen, die Software besitzt mehr Ebenen und gelegentlich erinnert die Oberfläche daran, dass hier ein Smartphone-Betriebssystem mit einer Anzeige zusammenarbeitet, die ungefähr das Gegenteil eines Smartphone-Displays darstellt.
    Gerade dieser Widerspruch macht BOOX-Geräte technisch interessant.

    Der größte Kritikpunkt sitzt nicht im Gehäuse

    Hardwareseitig passt erstaunlich viel zusammen. Das Display ist scharf, das Format hervorragend mobil, der Speicher erweiterbar und der Stift eine echte funktionale Ergänzung. Der größte Kritikpunkt bleibt deshalb Android 11.
    Ein 2026 eingeführtes Gerät auf Basis einer Betriebssystemgeneration von 2020 wirkt unnötig konservativ. Entscheidend ist nicht allein, ob das Go 6 heute funktioniert. Apps entwickeln sich weiter, Mindestanforderungen steigen und Sicherheitsarchitekturen verändern sich.
    BOOX verspricht für seine Geräte über mehrere Jahre Firmware-Unterstützung. Firmware-Updates und ein Wechsel der zugrunde liegenden Android-Hauptversion sind allerdings zwei unterschiedliche Dinge. Eine lange Pflege der BOOX-Oberfläche beseitigt nicht automatisch sämtliche langfristigen Nachteile einer älteren Android-Basis.
    Für einen reinen E-Reader wäre das weniger relevant. BOOX bewirbt jedoch gerade die Offenheit für Android-Apps als wesentlichen Bestandteil des Produkts. Dadurch gewinnt die Betriebssystemversion zwangsläufig an Bedeutung.
    Es ist ein merkwürdiger Kontrast: Die Stiftunterstützung zieht das Go 6 konzeptionell nach vorne, Android 11 hält einen Fuß sichtbar in der Vergangenheit.

    Was gegenüber dem ersten Go 6 tatsächlich besser geworden ist

    Die Generationenbezeichnung könnte größere Hardwareänderungen vermuten lassen. Tatsächlich bleiben viele Kerndaten identisch. Beide Generationen besitzen ein 6-Zoll-Display mit 1.448 × 1.072 Pixeln und 300 ppi, einen 2,0-GHz-Octa-Core-Prozessor, 32 GB Speicher, microSD-Erweiterung, Dualband-WLAN, Bluetooth 5.0, 1.500 mAh Akkukapazität und Android 11.
    Der Arbeitsspeicher steigt von 2 auf 3 GB. Das Gehäuse wächst minimal von 148 × 108 auf 149 × 109 Millimeter und das Gewicht von rund 146 auf rund 160 Gramm. Die wichtigste Neuerung bleibt der InkSense Plus.
    Genau deshalb wäre ein Wechsel vom direkten Vorgänger nur dann wirklich interessant, wenn handschriftliche Eingabe gewünscht ist oder der zusätzliche Arbeitsspeicher einen konkreten Vorteil bringt. Als reiner Reader unterscheidet sich die zweite Generation wesentlich weniger dramatisch, als der neue Name suggeriert.
    Für einen Neukauf sieht die Rechnung anders aus. Dort muss kein vorhandenes Gerät ersetzt werden. In diesem Fall ergibt die Gen-II-Version als vielseitigeres Gesamtpaket deutlich mehr Sinn.

    Das Go 6 (Gen II) als System

    Erst zusammen betrachtet ergibt die Konstruktion ihren eigentlichen Reiz. 160 Gramm sorgen dafür, dass das Gerät häufig mitgenommen werden kann. Das 300-ppi-E-Paper ermöglicht lange Lesesitzungen. Die Frontbeleuchtung erweitert den Einsatz auf dunkle Umgebungen. Android öffnet den Zugang zu unterschiedlichen Plattformen. Die microSD-Karte verhindert künstliche Speichergrenzen. Der InkSense Plus ergänzt Handschrift. Das magnetische Cover schützt das System unterwegs.
    Keines dieser Merkmale ist für sich außergewöhnlich.
    Die Kombination ist es.
    Ein 10,3-Zoll-E-Paper-Tablet schreibt komfortabler. Ein geschlossenes Lesegerät ist einfacher. Ein Smartphone ist schneller. Ein Tablet zeigt Videos besser. Ein Papiernotizbuch benötigt keinen Akku. Das Go 6 versucht nicht, diese Kategorien einzeln zu schlagen. Es legt stattdessen einen kleinen Schnittpunkt zwischen ihnen.
    Dort funktioniert es erstaunlich gut.

    Fazit: Das Notizbuch, das eigentlich ein E-Reader sein wollte

    Das BOOX Go 6 (Gen II) ist kein spektakuläres Hardware-Upgrade und gerade deshalb ein interessantes Produkt. BOOX hat nicht versucht, einen größeren Prozessor, ein größeres Display oder eine möglichst beeindruckende Akkuzahl in das Datenblatt zu pressen. Stattdessen bekommt ein bereits sehr mobiles Reader-Konzept eine Funktion, die seine Rolle verändert.
    Der InkSense Plus ist der entscheidende Baustein. Handschriftliche Notizen auf einem 6-Zoll-E-Reader klingen zunächst nach einer Funktion, die eher für die Verpackung als für den Alltag entwickelt wurde. In der Praxis passt gerade die geringe Größe erstaunlich gut dazu. Kurze Notizen, Kommentare, Markierungen und spontane Gedanken benötigen keine DIN-A4-Fläche. Sie benötigen ein Gerät, das im richtigen Moment vorhanden ist.
    Das Display überzeugt mit 300 ppi, hoher Lesbarkeit und der für E-Paper typischen Stärke unter hellem Umgebungslicht. Die einstellbare Frontbeleuchtung macht das Gerät auch abends angenehm nutzbar. 32 GB interner Speicher reichen für eine umfangreiche Bibliothek, während der microSD-Steckplatz eine wohltuende Form technischer Freiheit bietet. WLAN, Bluetooth, USB-C und Google Play sorgen dafür, dass das Go 6 weit mehr kann als ein klassischer Reader.
    Die Kehrseite dieser Freiheit heißt Android 11. Bei einem 2026 erschienenen Gerät ist die alte Betriebssystembasis der größte technische Kritikpunkt. Dazu kommen die bekannten Grenzen eines kleinen E-Paper-Displays: komplexe PDFs sind auf sechs Zoll unbequem, Animationen bleiben der falsche Inhalt für elektronische Tinte und die Stiftfläche reicht eher für Notizen als für ausgedehnte handschriftliche Dokumente.
    Auch der Generationssprung selbst fällt nüchtern betrachtet klein aus. Ein zusätzliches Gigabyte RAM, ein überarbeitetes Gehäuse und die Stiftunterstützung bilden den Kern der Veränderungen. Wer bereits ein Go 6 besitzt und ausschließlich Bücher liest, erhält keinen zwingenden Grund zum Austausch. Wer dagegen einen neuen, offenen und besonders kleinen E-Reader sucht, bekommt mit der zweiten Generation das deutlich vielseitigere Konzept.
    Der vielleicht treffendste Vergleich liegt am Ende nicht bei Kindle, Tablet oder Smartphone, sondern beim kleinen Notizbuch in einer Jackentasche. Das klassische Notizbuch startet sofort, besitzt eine hervorragende Akkulaufzeit von ungefähr mehreren Jahrhunderten und übersteht jedes Betriebssystemupdate. Dafür findet es keine Textstellen, synchronisiert keine Bücher und installiert auch nach sehr langem Drücken auf den Einband keinen Google Play Store.
    Das BOOX Go 6 (Gen II) sitzt genau zwischen diesen Welten. Es ist klein genug, um nicht geplant mitgenommen werden zu müssen, groß genug für entspanntes Lesen und mit dem InkSense Plus erstmals flexibel genug, um Gedanken nicht nur anzuzeigen, sondern auch festzuhalten. Der technische Unterbau ist stellenweise konservativer, als es einem neuen Modell guttut. Das Gesamtkonzept wirkt dagegen ungewöhnlich schlüssig.
    Vielleicht ist genau das die sinnvollste Form von „Go“: kein verkleinertes Tablet, das verzweifelt alles können möchte, sondern eine digitale Bibliothek mit Notizblock, die tatsächlich klein genug geworden ist, um ihren Namen ernst zu nehmen.

    Hinweis gemäß EU-Vorgaben zur Transparenz:

    Die in diesem Testbericht vorgestellte BOOX Go 6 (Gen II) wurde uns von BOOX als unverbindliche Leihgabe zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei nicht um bezahlte Werbung.
    BOOX hatte keinerlei Einfluss auf Inhalt, Bewertung oder redaktionelle Unabhängigkeit dieses Artikels. Alle geäußerten Meinungen basieren ausschließlich auf unseren eigenen Praxiserfahrungen.
    Wir bedanken uns herzlich bei BOOX für die Bereitstellung des BOOX Go 6 (Gen II) samt Zubehör und das entgegengebrachte Vertrauen in dataholic.de.

    DataHolic